AC Schnitzer: M5-Motor mit Autogas im 3er-Coupé
AC Schnitzer gibt richtig Gas, und das im Wortsinne: Auf der IAA präsentiert der Tuner seinen GP 3.10 Gas Powered: Der Motor des modifizierten BMW-3er-Coupé inhaliert günstiges Autogas statt kostbarem Superplus
- Detlef Grell
Aachen, 21. September 2007 – AC Schnitzer gibt richtig Gas, und das im Wortsinne: Auf der Automesse IAA (13. bis 23. September 2007) präsentiert der Tuner seinen GP 3.10 Gas Powered: Der Motor des modifizierten BMW-3er-Coupé inhaliert auch günstiges Autogas statt kostbarem Superplus
V10 aus dem M5
Unter der Haube des scharfen Schnitzers lauert das V10-Triebwerk des aktuellen M5/M6, das von AC Schnitzer auf der Messe erstmals in einer bivalenten Auslegung vorgestellt wird: Das Fahrzeug verfügt über eine voll sequenzielle LPG-Anlage mit zwei parallel geschalteten 5-Zylinder-Verdampfern. Das durch eine neu abgestimmte Control Unit und einen überarbeiteten Abgastrakt mit Sport-Katalysator und Fächerkrümmer scharf gemachte Triebwerk leistet 552 PS und wuchtet bis zu 540 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Das sind allein 45 Pferde mehr als im M5/M6.
AC Schnitzer: M5-Motor mit Autogas im 3er-Coupé (24 Bilder)

AC Schnitzer GP 3.10 Gas Powered: "Gas geben" ist wörtlich zu nehmen
Flüssiggas ist billiger als Benzin
Schnitzer begründet den ungewöhnlichen Umbau mit dem Fakt, dass Flüssiggas (Liquified Petroleum Gas, LPG) sowohl ökonomisch als auch ökologisch eine sinnvolle Alternative zum normalen Benzinantrieb ist. Es kann nach einem entsprechenden Umbau in nahezu jedem Ottomotor verbrannt werden. LPG ist pro Liter nicht nur billiger als Benzin, sondern sorgt auch dafür, dass etwa rund 15 Prozent weniger CO2 aus dem Auspuff strömen. Neben dem 80 Liter fassenden Gasbehälter ist auch noch der originale 60-Liter-Benzintank mit an Bord. So kann jederzeit zwischen den Brennstoffen gewechselt werden.