9-X Air Concept: Saabs Vision vom Cabrio der Zukunft

Wenn man in einem geschlossenen Cabrio nach hinten blickt, schaut man normalerweise durch eine Heckscheibe, die ins Stoffverdeck integriert ist. Bei der neuen Cabriostudie von Saab ist das anders

vorlesen Druckansicht 2 Kommentare lesen
630 x 420 22556_1221574719887.jpg
Lesezeit: 3 Min.
Von
  • sl
Inhaltsverzeichnis

Rüsselsheim, 19. September 2008 – Mit der Studie 9-X Air Concept präsentiert Saab seine Vision eines viersitzigen Cabriolets. Das Konzeptauto wurde parallel zum geschlossenen Konzeptauto 9-X BioHybrid entwickelt, das im Frühjahr in Genf vorgestellt wurde. Mit dem Schwestermodell teilt sich der offene Schwede das Frontdesign, zeigt sich jedoch ansonsten ausgesprochen eigenständig und innovationsfreudig: Wie bei einer randlosen Brille scheinen die vorderen und seitlichen Glasscheiben des Cabrios fast rahmenlos eingefasst zu sein.

Auch zum Verdeck haben sich die Designer etwas Neues einfallen lassen. Das Cabrio besitzt ein elektrisch betätigtes Stoffdach, das von Saab als Canopy Top bezeichnet wird. Wird das Verdeck geöffnet, faltet es sich dreifach zusammen und verschwindet unter einer Abdeckung im Kofferraum. Die Besonderheit: Es gibt eine separate, vom Stoffdach unabhängig versenkbare Heckscheibe. Beim Versenken des Verdecks fährt diese automatisch ein, sodass die Stoffhaube verstaut werden kann. Anschließend kehrt die Scheibe in ihre ursprüngliche Position zurück. Dann sollen so wenig Luftverwirbelungen auftreten, dass ein Windschott überflüssig wird, verspricht Saab. Durch die Trennung von Heckscheibe und Verdeck entsteht eine größere rückwärtige Glasfläche als dies bei einem traditionellen Softtop mit integrierter Scheibe möglich wäre, erläutern die Schweden.

9-X Air Concept: Saabs Vision vom Cabrio der Zukunft (19 Bilder)

9-X Air Concept: Saab stellt eine neue Cabriostudie vor.

Ungewöhnlich ist auch, dass die Studie keinen Kofferraumdeckel besitzt. Das Gepäckfach gleitet wie eine Schublade auf Rollen unter den Heckleuchten heraus. Dies geschieht durch einen Federmechanismus, was im Vergleich zu einem Elektromotor Gewicht spart. Das Fach kann zwei Golfbags aufnehmen. Zum Unterbringen kleinerer Utensilien befindet sich unter dem Rollfach ein zusätzliches Abteil.