Statistik der Woche: Die Grippewelle rollt

In Deutschland ist die Wahrscheinlichkeit, an einer Grippe zu erkranken, signifikant höher als die einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Und ungefährlich ist die Influenza nicht, wie unsere Infografik zeigt.

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Statistik der Woche: Die Grippewelle rollt
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Von
  • Mathias Brandt

Die aktuelle Grippesaison nimmt Fahrt auf und schon jetzt verdeutlichen die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI), dass sich im Vergleich mit dem Vorjahr deutlich mehr Menschen infiziert haben.

Seit der 40. Kalenderwoche 2019 wurden dem RKI bislang rund 21.000 Influenzafälle gemeldet. Dass das erst der Anfang ist, zeigt der Blick auf die Grafik von Statista und Technology Review.

Statistik der Woche
Statistik der Woche

(Bild: 

shutterstock/3dmask

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In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

In der Vorjahressaison wurden dem RKI insgesamt rund 180.000 Fälle gemeldet – 852 Menschen starben an der Infektion.

Die Dunkelziffer dürfte indes deutlich höher liegen, da dem in Hamburg angesiedelten Institut längst nicht alle Fälle gemeldet werden.

In deutschen Arztpraxen sorgt die Viruserkrankung regelmäßig für einen deutlichen Anstieg des Arbeitspensums.

Für den Zeitraum von der 40. Kalenderwoche 2018 bis zur 20. Kalenderwoche 2019 schätzt das RKI die Anzahl influenzabedingter Arztbesuche auf 3,8 Millionen.

In der vorherigen Grippesaison waren es sogar neun Millionen Arztbesuche.

Jeder Erkrankte steckt im Schnitt zwei bis drei weitere Menschen an, die dann für bis zu eine Woche mit Symptomen wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Rhinitis, Muskel-, Glieder und Kopfschmerzen zu kämpfen haben.

(bsc)