Corona-Virus: Uber sperrt Fahrer und Kunden
Ein Uber-Kunde soll mit dem Corona-Virus infiziert gewesen sein. Daraufhin hat der US-Fahrgastvermittler 240 Nutzerkonten gesperrt.
(Bild: Kevin McGovern/Shutterstock.com)
Der US-Fahrgastvermittler Uber hat laut Medienberichten in Mexiko 240 Nutzerkonten gesperrt, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Zuvor hatte das mexikanische Gesundheitsministerium dem Unternehmen gemeldet, dass ein Corona-Verdachtsfall von zweien seiner Fahrer transportiert wurde.
Uber entschloss sich daraufhin, nicht nur die beiden beteiligten Fahrer zu sperren: Auch alle in der Folgezeit von ihnen transportieren Fahrgäste wurden von der Nutzung des Dienstes ausgeschlossen. Die Sperren seien vorübergehend, gab Uber auf Twitter in einer Stellungnahme an. Das Unternehmen unterhalte ein Meldeportal für staatliche Institutionen, die dort Krankheitsfälle melden können.
Bisher keine Infektion weiterer Kunden
Bisher zeige keiner der Gesperrten Symptome und es gebe keine bestätige Corona-Erkrankung in Mexiko, berichtet Blomberg. Der Corona-Verdachtsfall sei in die USA zurückgereist. Erst bei seiner Rückkehr seien dann die Symptome aufgetreten. Das ist durchaus typisch: Die Inkubationszeit kann nach jetzigem Kenntnisstand bis zu 14 Tage betragen.
Gewöhnliche Coronaviren verursachen milde Erkältungssymptomatik mit Husten und Schnupfen, teilt das Robert-Koch-Institut mit. „Bestimmte Coronaviren können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu Lungenentzündungen führen“, so die Forschungseinrichtung weiter.
Auch andere US-Tech-Unternehmen müssen mit dem Corona-Virus umgehen. Mehrere Apple-Zulieferer befinden sich in der chinesischen Region Hubei, in der die Infektion ihren Anfang nahm. Seine Filialen und Büros in China hat Apple geschlossen. Facebook geht derweil gegen Gerüchte und Falschmeldungen zum Virus vor. Das soziale Netzwerk verbirgt diese durch verringerte Ratings für entsprechende Beiträge. (mjo)