c't 5/2020 - Blick ins Heft mit Online-DNA-Tests, Windows-Lizenzen und SSDs
In der aktuellen c't ĂĽberprĂĽfen wir die Ergebnisse und Datenschutzbestimmungen von Online-DNA-Tests. AuĂźerdem: billige Windows-Lizenzen, PCIe-SSDs und vieles mehr.
- Achim Barczok
Moin aus Hannover,
Online-Firmen werben mit preisgünstigen DNA-Analysen: Für 59 Euro erhält man einen tiefen Einblick in die Welt der eigenen Vorfahren, entdeckt Details zu möglichen Erbkrankheiten und findet vielleicht sogar unbekannte Blutsverwandte.
Wir haben aktuellen Anbietern wie Ancestry und MyHeritage in dieser c't auf den Zahn gefühlt und überprüft, was ihre Dienste wirklich taugen. Die technische Qualität ihrer Tests war sehr gut, doch boten sie kaum überraschende Erkenntnisse. Schockiert hat uns allerdings der genaue Blick in die Datenschutzbestimmungen: Da werden DNA-Proben auf unbestimmte Zeit eingelagert, nochmalige Analysen nicht ausgeschlossen und man nimmt sich das Recht, die Ergebnisse auch an andere Unternehmen weiterzuverkaufen. Dabei werden Gesetze und die DSGVO missachtet.
Wir können Ihnen nur empfehlen: Schicken Sie Ihre DNA bloß nicht an solche Online-Ahnenforscher: Sind die sensiblen Daten erst einmal übermittelt, lässt sich kaum noch kontrollieren, wer darauf in der Zukunft Zugriff erhält. Welche Überraschungen wir beim Testen der Dienste noch erlebt haben, erfahren Sie in der aktuellen c't:
- Datensammler entdecken die DNA ihrer Kunden als Kapital
- Wie Ancestry und MyHeritage die DSGVO und andere Gesetze missachten
- Nicht nur für Ahnenforscher: DNA gibt persönliche Details preis
Achim Barczok
c't-Redaktion
Schreiben Sie mir an acb@ct.de
Meine persönlichen Highlights in dieser Ausgabe:
- Geld sparen beim Windows-Kauf
- Bit-Rauschen: Intel und AMD, CacheOut-LĂĽcke, x86-CPU aus China
- Apples neue Workstation Mac Pro im Test
- Vier PCIe-SSDs mit 500 GByte als PC-Turbo
- Ryzen Threadripper 3990X mit 64 CPU-Kernen
- PowerShell 7: Das ist neu
- Metadaten aus Fotos entfernen
- USB-C-Ladegeräte: Streit zwischen EU und Smartphone-Herstellern
PS aus der Redaktion:
Als ich vor 11 Jahren das erste Mal für c't den Mobile World Congress in Barcelona besuchte, war Nokia noch ein Handy-Riese. Microsoft präsentierte stolz Windows Mobile 6.5, HTC das zweite Android-Smartphone - und das innovativste Highlight der Messe kam von Palm und hieß Palm Pre.
Seitdem hat sich in der Mobilbranche unendlich viel getan, und statt drei Redakteuren von c't und heise online berichten nun ein Dutzend meiner Kollegen jedes Jahr von der wichtigsten Mobilfunkmesse der Welt. Nicht so in 2020: Diese Woche hat der Veranstalter GSMA die fĂĽr Ende Februar geplante Messe abgesagt, nachdem in Folge des Coronavirus diverse Aussteller ihre Teilnahme zurĂĽckgezogen hatten.
Auch wenn ich selbst in den vergangenen Jahren nicht mehr zum MWC gefahren bin, hat mich diese Nachricht getroffen: Die Messe war zum Jahresanfang immer ein hervorragender Gradmesser dafür, welche Themen und Technologien in der Branche am stärksten diskutiert werden - und mit welchen neuen Geräten man demnächst rechnen konnte.
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(acb)