Kurz informiert: Assange, Geofencing, Huawei, Libra

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Assange, Geofencing, Huawei, Libra
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Inhaltsverzeichnis

In London hat die Anhörung um den Auslieferungsantrag der Vereinigten Staaten gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange begonnen. Eine solche Auslieferungan die USA wäre nach Ansicht von Reporter ohne Grenzen "ein Angriff gegen die Pressefreiheit". "Assanges Ergebnisse gehören an die Öffentlichkeit", sagte der Geschäftsführer der Organisation in Deutschland, Christian Mihr. Nur im ersten Schritt sei die Entscheidung über die Auslieferung Assanges juristisch. "Aber es ist auch eine politische Entscheidung – und das ist sehr problematisch", sagte Mihr. Die Anhörungen sind zunächst für eine Woche geplant und sollen dann erst am 18. Mai für weitere drei Wochen fortgesetzt werden.

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Gefängnisse im Alarmzustand und lahmgelegte europäische Großflughäfen – die Probleme mit Drohnen nehmen zu. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat nun einen Vorstoß in Brüssel bei der EU-Kommission unternommen: Drohnen sollen künftig ab Werk so programmiert sein, dass sie nicht in gesperrte Lufträume fliegen können. Dies ist mit Hilfe der GPS-Koordinaten der Flugverbotszonen bereits möglich. In einem Brief von NRW-Justizminister Peter Biesenbach an die zuständigen EU-Kommissare heißt es, die aktuelle Rechtslage habe sich als nicht ausreichend erwiesen. Es wäre besser, das sogenannte Geofencing verbindlich im EU-Recht zu verankern.

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Google warnt vor dem Sideload der eigenen Apps auf Huawei-Handys ohne Android-Lizenz. Es bestehe die Möglichkeit, veränderte APK-Dateien zu installieren, schreibt Google in einem Support-Dokument. Das gefährde die Sicherheit des Smartphones. Ohnehin würden die Google-Apps nur auf Geräten mit Android-Lizenz funktionieren. In einem Test auf dem Huawei Flaggschiff Mate 30 Pro konnte heise online die Google-Anwendung Youtube zwar per APK installieren. Nutzbar war die App aber tatsächlich nicht: Sie quittierte bei jedem Start mit dem Hinweis auf die fehlenden Google-Services den Dienst.

Die bei Facebook entwickelte Digitalwährung Libra kann nach einer Serie prominenter Abgänge einen Neuzugang vermelden. Die kanadische Firma Shopify, die eineE-Commerce-Software entwickelt, trat der Libra Association bei, von der das Projekt verwaltet wird. Nach bisherigen Ankündigungen soll Libra in diesem Jahr für Verbraucher verfügbar sein und Facebook ging davon aus, dass die Digitalwährung zunächst vor allem für grenzübergreifende Überweisungen genutzt wird.

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(igr)