Kurz informiert: Nokia, Coronavirus, Social Media, KI

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Nokia, Coronavirus, Social Media, KI
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Inhaltsverzeichnis

Der Netzwerk-Ausrüster Nokia wechselt mitten im Kampf um entscheidende Aufträge zum 5G-Ausbau den Chef aus. Zum 1. September soll Pekka Lundmark den Spitzenjob von Rajeev Suri übernehmen, wie das finnische Unternehmen am Montag mitteilte. Lundmark ist aktuell Chef der Energiefirma Fortum, ist aber ein Nokia-Rückkehrer: Er war einst unter anderem für die Strategie in der Netzwerk-Sparte verantwortlich. Gerade das Netzausrüster-Geschäft ist umkämpft. Die Schwergewichte Ericsson und Nokia spüren den Preisdruck von chinesischen Konkurrenten wie Huawei und ZTE.

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Erdbeobachtungssatelliten haben in den vergangenen Wochen einen deutlichen Rückgang von Stickstoffdioxid in Chinas Luft gemessen und damit offenbar eine Folge der drastischen Maßnahmen gegen das Coronavirus identifiziert. Mehrere von der NASA veröffentlichte Karten zeigen die Konzentration des Gases, das von Autos, Kraftwerken und Industrieanlagen ausgestoßen wird. Der durchaus drastische Rückgang hängt demnach zumindest teilweise mit dem Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in China zusammen. Wie die Forscher erklären, war der deutliche Rückgang zuerst in der Metropole Wuhan zu sehen, breitete sich dann aber über das ganze Land aus.

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Wer auf dem Schulhof geschätzt werden möchte, braucht längst nicht mehr nur ein cooles Outfit – "echter" Social-Media-Erfolg bringt die richtige Kredibilität unter den Mitschülern. In Norwegen führt das nun zu einem interessanten Trend, berichtet Technology Review: Kinder bezahlen sich gegenseitig, um ihre Präsenz bei Instagram oder TikTok "cooler" zumachen. Zum Teil kommt es zu richtiggehenden Versteigerungen, in denen für Shoutouts, Follows oder Erwähnungen in Stories der Meistbietende "gewinnt". Das Kaufen von Likes und Followern ist keine neue Entwicklung, findet allerdings sonst eher in älteren Zielgruppen statt.

Autofahrer, die im australischen Bundesstaat New South Wales von einem automatischen Kamerasystem erwischt werden, wie sie ihr Handy während der Fahrt benutzen, müssen nun Strafen zahlen und kassieren Punkte. Das System war vorigen Dezember im gesamten Bundesstaat eingeführt worden; allerdings wurden erwischte Autofahrer zunächst lediglich verwarnt. Seit dem 1. März müssen Autofahrer, die nun mit dem Handy am Steuer erwischt werden, umgerechnet rund 200 Euro zahlen, im Bereich von Schulen sogar 270 Euro.

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(igr)