Kurz informiert: Post, Sicherheitslücke, Predictive Policing, Osram
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Post soll gegen Drogenhandel im Darknet helfen
Angesichts des zunehmenden Drogenhandels im Darknet will Hessen sicherstellen, dass Postdienstleister verdächtige Sendungen regelmäßig den Strafverfolgungsbehörden melden müssen. Das Land hat dazu einen Gesetzesantrag in den Bundesrat eingebracht, der am Freitag erstmals im Plenum debattiert wird. Die von Hessen vorgeschlagene Verschärfung des Postgesetzes würde bedeuten, dass Bedienstete in Brief- und Paketermittlungszentren der Polizei dann Sendungen unverzüglich übermitteln müssten, wenn "zureichende tatsächliche Anhaltspunkte" auf illegalen Handel mit Drogen, Waffen oder nicht zugelassenen Arzneimitteln bestehen.
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Kritische Sicherheitslücke in ManageEngine Desktop Central
Admins, die Computer mit der Fernwartungssoftware ManageEngine Desktop Central von Zoho verwalten, sollten zügig die aktuelle Version installieren. Wie aus einer Warnmeldung vom Sicherheitsforscher Steven Seeley hervorgeht, könnten Angreifer andernfalls aufgrund einer unzureichenden Überprüfung von Eingaben ohne Authentifizierung aus der Ferne Schadcode mit System-Rechten ausführen. Der Suchmaschine Shodan zufolge sind derzeit rund 2300 Server mit einer verwundbaren Version von ManageEngine Desktop Central online.
Utah füttert KI-Firma mit Überwachungsdaten in Echtzeit
Die auf "Echtzeitlösungen" mit Künstlicher Intelligenz spezialisierte US-Firma Banjo hat einen weitgehenden Vertrag mit dem US-Bundesstaat Utah abgeschlossen. Demnach soll sie in den Städten und Gemeinden die "vorausschauende Polizeiarbeit" vorantreiben. Dazu erhält Banjo direkten Zugang zu Videoaufnahmen aus staatlichen Überwachungskameras etwa an Straßen oder öffentlichen Plätzen, Notrufsystemen, Bewegungsdaten von Fahrzeugen der öffentlichen Hand sowie andere sensible Informationen.
Osram schaltet die Lightify-Cloud ab
Osram nimmt am 31. August 2021 die Lightify-Cloud vom Netz. Verbundene Smart-Leuchten verlieren zu diesem Zeitpunkt einen Großteil ihrer Features. Sie können zum Beispiel nicht mehr von Assistenten wie Alexa und Google Assistant gesteuert oder in Gruppen genutzt werden. Updates für die Lampen wird es nicht mehr geben. Osram begründet das Ende der Lightify-Cloud mit schwindender Performance des Gateways. Das System sei technisch veraltet, schreibt das Unternehmen auf seiner Webseite. Es gebe zahlreiche bessere Alternativen auf dem Markt.
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(igr)