Roboter gegen Corona: Die EU sucht einsatzreife Ideen
Die EU sucht im Kampf gegen Corona schnell einsetzbare Robotik- und KI-Technologien und bietet 100.000 Euro Förderung pro Vorschlag.
(Bild: Shutterstock/Miriam Doerr, Martin Frommherz)
Die Europäische Gemeinschaft sucht mit einem "Emergency Call" nach Robotik- und KI-Technologien, die beim Kampf gegen die Covid-19-Epidemie helfen können. Noch bis zum 17. April können Vorschläge eingereicht werden. Pro Vorschlag stehen bis zu 100.000 Euro Förderung zur Verfügung.
Insgesamt ist das Programm, das kurzfristig im Rahmen des Gesundheitsrobotik-Projekts DIH-HERO aufgelegt wurde, mit 5 Millionen Euro ausgestattet. Gesucht wird nach Technologien, die sofort einsatzbereit sind oder kurz- bis mittelfristig zur Einsatzreife gebracht werden können.
Zu den bisher eingereichten Ideen zählen die KI-basierte Detektion von Falschmeldungen, Kamerasysteme, die den Mindestabstand zwischen den Kunden an der Supermarktkasse überwachen, oder Chatbots, die helfen sollen, den Informationsbedarf der Bevölkerung zu decken. All diese Initiativen sind wiederum Teil der europäischen Antwort auf die Corona-Krise. (axk)