Kurz informiert: DHL, Alibaba, Instagram, Australien
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Deutsche Post bemĂĽht sich weiter um Sonntagszustellung
Die Deutsche Post DHL bemüht sich in der Corona-Pandemie nach eigenen Angaben weiter um eine Sonntagszustellung von Paketen. Dafür habe das Unternehmen in Regionen wie Berlin bereits entsprechende Anträge bei den Behörden gestellt und erwäge nun Anträge in weiteren Bundesländern, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Derzeit transportiere das Unternehmen acht Millionen Pakete und Päckchen am Tag. Das liegt weit über dem Jahresdurchschnitt von 5,2 Millionen Paketen pro Zustelltag. In München waren am vergangenen Sonntag rund 400 Mitarbeitende unterwegs, um mehr als 50.000 Pakete an private Haushalte auszuliefern, wie die DHL mitteilte. Das Bayerische Arbeitsministerium hatte eine entsprechende Genehmigung erteilt.
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Alibaba auf Amazons Spuren
Der chinesische Internetkonzern Alibaba steckt in den kommenden Jahren viel Geld in das schnell wachsende Cloud-Geschäft. Insgesamt will der Amazon-Konkurrent über drei Jahre umgerechnet etwas mehr als 26 Milliarden Euro in den Ausbau der Sparte stecken, teilte das Unternehmen mit. So will der chinesische Konzern die Zahl der Rechenzentren erhöhen, um so die Cloud-Angebote in noch mehr Ländern anbieten zu können. Zudem soll ein Teil der Investitionssumme in den Ausbau von Technologien wie der Künstlichen Intelligenz fließen.
Einbetten von Instagram-Posts ist keine Copyright-Verletzung
US-Fotografen haben keine Handhabe gegen Webseitenbetreiber, die von den Fotografen auf Instagram gepostete Fotos in ihre jeweilige Webseite einbetten. Denn mit der Eröffnung eines Kontos bei Instagram gestattet man der Facebook-Tochter, öffentlich gepostete Inhalte an Dritte zu lizenzieren. Somit liegt beim Einbetten eines Fotos via Instagram keine Copyright-Verletzung vor. Das geht aus einer Entscheidung des US-Bundesbezirksgerichts für Süd-New-York hervor.
Google und Facebook sollen Werbeeinnahmen mit Presse teilen
Um der Presse finanziell zu helfen, hat Australien andere Pläne als Europa: Australiens Regierung will Facebook und Google verpflichten, einen Teil ihrer Werbeeinnahmen an Medienunternehmen in dem Land weiterzugeben. Außerdem soll mehr Transparenz für Ranking-Algorithmen, der Zugang zu Nutzerdaten und der Umgang mit Onlinenachrichten verpflichtend reguliert werden. Strafen für die Nichtbefolgung der Vorgaben sollen ebenfalls gesetzlich festgeschrieben werden.
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(igr)