Asus-ProArt-Monitore mit 1152 Mini-LED-Zonen, 1200 cd/m² und Ultra HD
Zwei neue Profi-Monitore von Asus können mit den HDR-Formaten Dolby Vision, HDR10 und HLG umgehen.
(Bild: Asus)
Asus hat zwei Monitore aus der Profi-Serie ProArt vorgestellt, die gegenüber dem bisherigen ProArt PA32UC-K mit verbesserten HDR-Eigenschaften daherkommen. Der direkte Nachfolger ProArt PA32UCX-K steigert die Anzahl der Mini-LED-Zonen von 384 auf 1152 und die maximale Helligkeit von 1000 auf 1200 cd/m², sodass sich HDR-Inhalte feiner darstellen lassen.
Der ProArt PA32UCX-K nutzt ein 32 Zoll großes IPS-Panel mit Quantum-Dot-Beschichtung, 10-Bit-Darstellung und Ultra-HD-Auflösung (3840 ×2160 Pixel) bei 60 Hertz. Den sRGB-Farbraum deckt der Monitor zu 100 Prozent ab, DCI-P3 zu 99 Prozent, Adobe RGB zu 99,5 Prozent und Rec.2020 zu 89 Prozent. Zudem kann er mit den HDR-Formaten Dolby Vision, HDR10 und Hybrid Log Gamma (HLG) umgehen. Verbinden lässt er sich über HDMI 2.0 und DisplayPort 1.2, zusätzlich kann der integrierte Hub Thunderbolt-3- und USB-Signale durchschleifen.
Asus ProArt PA32UCX-K und ProArt PA27UCX (11 Bilder)

27 Zoll mit 576 Mini-LED-Zonen
Der parallel vorgestellte ProArt PA27UCX stellt den ersten 27-Zoll-Monitor mit Mini-LEDs dar. Aufgrund der kleineren Fläche kommt das Display mit 576 Beleuchtungszonen aus, zudem strahlen die LEDs mit maximal 1000 cd/m². Auch hier setzt Asus auf IPS mit Quantum-Dot-Schicht und Ultra-HD-Auflösung (3840 ×2160 Pixel). Die Farbraumabdeckung ist mit 97 Prozent DCI-P3 und 83 Prozent Rec.2020 etwas schwächer als beim großen Schwestermodell. Zudem verzichtet Asus beim ProArt PA27UCX auf Thunderbolt-3-Anschlüsse. Beide Displays kalibriert der Hersteller werkseitig mit einer Farbabweichung von delta-E (∆E) < 1 – beim älteren ProArt PA32UC-K war das noch nicht der Fall.
Den ProArt PA32UCX-K liefern deutsche Händler bereits aus. Kostenpunkt: Knapp 3000 Euro. Der Vorgänger ProArt PA32UC-K kostet rund 1000 Euro weniger, ist allerdings nur noch mäßig verfügbar.
(mma)