Schöner leben dank 3D-Druck

Die Meinungen zu 3D-Druckern gehen weit auseinander – von unverzichtbar bis hin zu unnütz. Kann 3D-Druck das tägliche Leben verbessern? Ein Selbstversuch.

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Schöner leben – mit 3D-Druck
Lesezeit: 27 Min.
Von
  • Sebastian MĂĽller
Inhaltsverzeichnis

Seit über einem Jahr bin ich Mitglied in der Freiburger offenen Werkstatt FREILab. Dort stehen auch mehrere 3D-Drucker, ebenso im örtlichen Chaos Computer Club und in der Stadtbücherei. Ab und an hatte ich dort auch schon 3D-gedruckte Objekte gesehen, meist Dinge, die ich als Nippes diffamieren würde – kleine Star-Wars-Figuren oder Würfel. Aber kann man mit 3D-Druck auch sinnvolle Dinge ausdrucken? Ich war skeptisch.

Im Wahlkampf für die Stadtratswahlen in Freiburg im Jahr 2019 organisierte ich einen Vortrag "Barrierefrei Leben mit 3D-Druckern", bei dem ganz sinnvolle Dinge gezeigt wurden, die etwa Menschen im Rollstuhl oder Blinden helfen, Situationen im Alltag zu meistern. Damit war mir klar: Es gibt also durchaus sinnvolle Anwendungen für die Technik, die nicht nur für Nerds oder die Industrie interessant sind. Meine Neugier war geweckt und ich wollte den Versuch wagen, wie sich das Alltagsleben durch 3D-Druck praktischer und schöner gestalten lässt – und dabei gleich selbst in die Technik einsteigen.

Beim Recherchieren war ich über die große Fülle der frei im Netz angebotenen Datenmodelle für den 3D-Druck überrascht, die man auf populären Seiten wie Thingiverse oder Cults3D findet (eine umfangreiche Liste solcher Webseiten findet man im Booklet (Download)). Teilweise sind die Beschreibungen der Modelle sehr gut – dann ist klar, mit welchem Drucker und Material die jeweiligen Autoren gedruckt haben, welche Einstellungen sie verwendet haben und es gibt Hinweise auf Nachdrucke – zum Teil findet man so etwas leider nicht und muss eben selber experimentieren.

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