Schweden-Handys für Afghanistan-Helfer

Der schwedische Mobilfunk-Ausrüster Ericsson hat in Kabul ein Mobilfunknetz für Mitarbeiter der Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen aufgebaut.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der schwedische Mobilfunk-Ausrüster Ericsson hat in Kabul ein Mobilfunknetz aufgebaut, über das in den kommenden Monaten die Kommunikation zwischen Mitarbeitern der Vereinten Nationen (UN) laufen soll. Die Initiative ist Teil des Ericsson-Hilfsprogramms Ericsson Response, das in Krisengebieten dieser Welt einen schnellen koordinierten Einsatz von Hilfsorganisationen ermöglichen soll.

In der afghanischen Hauptstadt hat Ericsson ein komplettes GSM-System installiert, das bis zu 5000 Handynutzer abwickeln kann. Zunächst wird das System von den etwa 200 Helfern der UN und anderen Hilfsorganisationen genutzt. Ericsson stellt dafür mehrere Hundert Outdoor-Handys des Modells R250s Pro zur Verfügung.

Der skandinavische Mobilfunknetzbetreiber Telia Mobil sorgt für eine Verbindung über Satellit zum schwedischen Telia-Mobilfunknetz. Helfer in Kabul können auf diese Weise über die schwedische Landesvorwahl +46 angerufen werden. Die Kosten für die Satellitenausrüstung in Kabul übernimmt die SWE-DISH Satellite Systems. (pmz)