Videos bearbeiten wie die Profis
Ist Videorohmaterial erst einmal im Kasten, beginnt die Arbeit richtig. Auswahl der Clips, der Schnitt und die Farbkorrektur sind nur der Anfang. Wir helfen.
- Maria Boger
- Kai Schwirzke
Einen festen Workflow etablieren
Für eine effektive Nachbearbeitung sollten Sie sich einen festen Arbeitsablauf angewöhnen. Profis folgen immer einem identischen Workflow: Zum Beispiel sichten sie zuerst das Material, schneiden dann die Musik auf die gewünschte Länge, legen anschließend einen Rohschnitt fest und passen diesen an die Musik an. Erst ganz zum Schluss kommen der Feinschliff und die Farbanpassung, das sogenannte Color Grading. Wenn Sie diesen Ablauf übernehmen, minimieren Sie die Gefahr, später Arbeitsschritte doppelt ausführen zu müssen.
Sollten Sie eher „Freestyle“ arbeiten, riskieren Sie es hingegen, sich unabsichtlich in eine Sackgasse zu begeben. Schneiden Sie etwa zunächst einige Szenen zusammen und legen anschließend die Musik darunter, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Schnitt nicht auf dem Takt liegt. Sie müssen dann noch einmal von vorne beginnen. Ein fester Workflow lohnt sich also.
Das Material gut vorbereiten
Bevor Sie mit dem eigentlichen Schnitt beginnen, sollten Sie Ihre Rohdaten sichern. Legen Sie für jedes Projekt einen dezidierten, übergeordneten Ordner an, in dem Sie Ihre Shots in Unterordnern sortieren. Ob Sie diese nach Datum oder Szenennamen organisieren, hängt vom Projekt, aber auch Ihren Vorlieben ab. Apps wie A Better Finder Rename helfen Ihnen dabei, die Flut an Videoschnipseln schnell aussagekräftig umzubenennen.
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