Flatrate für japanische Dreamcast-User

Zumindestens für die japanischen SegaNet-User hat Sega passend zur bevorstehenden Weihnachtszeit ein Geschenk in der Schublade.

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Von
  • David Adamczewski

Zumindestens für die japanischen Dreamcast-User hat Sega passend zur bevorstehenden Weihnachtszeit ein Geschenk in der Schublade. Sega-Europa-Sprecher Peter Devery sagte gegenüber heise online, dass der Tarif für die Nutzung des Onlinezugangs der Dreamcast SegaNet auf eine zeit- und volumenunabhängige Gebühr umgestellt wird. Demnach sollen japanische Nutzer des Onlinedienstes ab dem 1. November 2001 monatlich pauschal zehn US-Dollar zahlen. Für Europa ist eine solche Flatrate bisher nicht vorgesehen.

Nach Angaben von Sega tummeln sich derzeit über 300.000 Spieler allein im Phantasy-Star-Online-Universum. Gleichzeitig hat Sega die Erweiterung des eigenen Dienstes um eine Instant Messaging-Funktion und die Austragung von Spielewettkämpfen angekündigt. Die dazu notwendigen Spielerdaten sollen auf einer eigenen Website abgelegt werden. Die im Juli abgeschaltete Surffunktion wird aber nicht wieder aktiviert.

Anscheinend entwickelt sich SegaNet positiver als ursprünglich vermutet. Mittlerweile vertrauen selbst die ehemaligen Konkurrenten Microsoft und Nintendo auf Segas Erfahrung im Bereich Online-Gaming. Die Unternehmen haben die Dreamcast-Entwickler damit beauftragt, das bestehende Netzwerk dahingehend zu erweitern, dass auch der GameCube sowie die Xbox zum SegaNet verbinden können. Die Allianz zwischen Microsoft und den Japanern sieht zusätzlich eine Kooperation bei der Entwicklung von Online-Titeln vor.

Für eine weitere Überraschung sorgte Segas Ankündigung, dass man früher in die Gewinnzone zurückkehren werde als ursprünglich geplant. Einer Meldung des Nachrichtendienstes Bloomberg zufolge rechnet Sega für Jahr 2001 mit einem Gewinn von 10 Millionen Yen (180.000 Mark). (daa)