ThemenmolekĂĽl: Dieses Wissenschafts-Ding
Glasers gesammelte Linkwolke aus der Welt der Wissenschaft und Technologie. Heute: Gläserne Krebsgehäuse, unglaubliche Tropfen, interaktive Kristalle und einige weitere Wunder.
- Peter Glaser
Auf meinen ausgedehnten Expeditionen durch das Netz finde ich immer wieder bemerkenswerte Informationsatome und Inspirationsquellen, die sich im Lauf der Zeit zu digitalen Themenmolekülen verbinden. Von Zeit zu Zeit möchte ich der geneigten Leserschaft an dieser Stelle solche Link-Gravitationswolken vorlegen. Heute: Gläserne Krebsgehäuse, unglaubliche Tropfen, interaktive Kristalle und einiges an weiteren Wundern aus der fröhlichen Welt der Wissenschaft.
"I am tired of all this thing called science. … We have spent millions in that sort of thing for the last few years, and it is time it should be stopped." (Der US-Senator Simon Cameron, der sich 1861 gegen die Bereitstellung von Mitteln für das Smithsonian Institution wandte)
Meeresbiologen im Neuseeländischen Portobello haben handgeblasene gläserne Krebsgehäuse herstellen lassen, um das Leben von Einsiedlerkrebsen besser studieren zu können. Schon mal gesehen, wie es bei einem Krebs zu Hause aussieht?
Experimenteller Schmuck von Nervous System: per Rapid Prototyping gefertigte Formen unter anderem inspiriert von Nervenzellen und Radiolarien.
Ein Periodensystem-Pullover von Julia Segal.
Ein T-Shirt fĂĽr mathematische MĂĽtter: "Ich hab's dir schon n mal gesagt. Ich sag's jetzt zum n+1ten mal."
Max Rabe, musikalischer Leiter und Chefsänger des "Palastorchesters", singt das schöne Lied "Klonen kann sich lohnen".
Ein Nanoröhrchenradio aus einem einzigen Kohlenstoff-Nanoröhrchen.
Die D20-Handtasche ist die Nachfolgerin der D12-Handtasche. Mit Bastelanleitung, für jeden, der seinen eigenen Ikosaeder mit sich herumtragen möchte.
Die Kraft der Fünftonmusik (Pentatonik): Bobby McFerrin involviert das Publikum während einer musikalischen Lektion anläßlich des World Science Festival 2009, das im Juni in New York stattfand. Das Seminar trug den Titel "Notes & Neurons: In Search of the Common Chorus."
Mineralienspiele: Nicht nur Chemiestudenten werden an dieser von Professor Steve Pavkovic an der Loyola University in Chicago eingerichteten Site ihre Freude haben. Interactive Minerals bietet eine Reihe von interaktiven, dreidimensionalen Kristallformen, mit denen sich die chemischen Grundlagen der Mineralogie auf farbenfrohe und einladende Weise erkunden lassen.
Verkurvung von Flüssigkeiten: Mit den Methoden der Highspeed-Fotografie und einem Hauch von Photoshop fängt Martin Waugh die unglaublichen Formen von Flüssigkeitstropfen ein.
Atemberaubende astronomische Aufnahmen drĂĽben bei Smashing Magazine.
Mit eigenen Augen: Einige der bedeutendsten wissenschaftlichen Aussagen werden nicht in Worte gefaĂźt. Von den Diagrammen des Leonardo da Vinci bis zu Meistern der Veranschaulichung wie dem Statistiker Edward Tufte (den die New York Times "Daten-da Vinci" nannte) fĂĽhrt eine lange, reiche Tradition der Visualisierung von Forschungsergebnissen durch die Wissenschaftsgeschichte. Die amerikanische National Science Foundation hat die International Science & Engineering Visualization Challenge ins Leben gerufen, um diese Tradition zu pflegen. Die Online-Galerien mit Anschauungsbeispielen reichen bis 2003 zurĂĽck.
Mikroskope: Symbole der Wissenschaft (aus dem schönen Blog Repository of Records).
Das Hubble Ultra-Deep Field in 3D.
Steam Candle: Die einfachste Dampfmaschine der Welt, eine Bauanleitung. (wst)