Chrysler verschärft seinen Sparkurs
- Gernot Goppelt
Dass Daimler mit der Trennung von Chrysler einen Klotz am Bein loswerden wollte, wussten wir bereits. Nun zeigt sich noch deutlicher, mit welchen Finanzproblemen Chrysler offensichtlich zu kämpfen hat. Gestern teilte der amerikanische Automobilhersteller mit, dass er mit harten Einschnitten seinen Sanierungskurs fortsetzen wird. Das Unternehmen gab den Abbau von rund 10.000 weiteren Arbeitsplätzen bekannt. Bereits beschlossen ist die Streichung von 13.000 Stellen bis 2010. Außerdem werden vier Modelle aus dem Programm genommen.
Chrysler wird 2008 die Produktion des PT Cruiser Cabrio und des Crossfire sowie des Pacifica und des Dodge Magnum einstellen. In fünf Werken fällt je eine Arbeitsschicht weg. Gleichzeitig hat sich das Unternehmen gegenüber der Autogewerkschaft UAW zu Investitionen in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar bis 2011 verpflichtet.
Mit den komplett neuen Modellen Dodge Journey und Dodge Challenger sowie den geplanten Hybridfahrzeugen Chrysler Aspen und Dodge Durango will sich der angeschlagene amerikanische Autokonzern fĂĽr die Zukunft rĂĽsten. (ggo)