Daimler stärkt seine Position bei der Entwicklung von Brennstoffzellen

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Von
  • Gernot Goppelt

Die Daimler AG ist mit 50,1 Prozent Anteil Mehrheitseigner der neu gegründeten „Automotive Fuel Cell Cooperation“ für Brennstoffzellen-Anwendungen im Automobilbereich. Mit der Neugründung will das Unternehmen seine weltweit führende Rolle auf diesem Gebiet gemeinsam mit Ford und Ballard Power Systems aus Kanada weiter ausbauen. Ballard überführt seine Automobilsparte in die neue Gesellschaft, um sich künftig auf die Vermarktung stationärer Brennstoffzellen-Anwendungen zu konzentrieren.

Mit vielen Patenten sowie rund 150 hoch spezialisierten Mitarbeitern ist die Automotive Fuel Cell Cooperation laut Daimler Technologieführer im Bereich Brennstoffzellen im Automobilbau. Ford hält 30 Prozent und Ballard wird mit einer Beteiligung von 19,9 Prozent Finanzinvestor in dem Gemeinschaftsunternehmen. Im Gegenzug gibt die Daimler AG ihren bisherigen 19-prozentigen Anteil an Ballard zurück.

Daimler besitzt heute nach eigenen Angaben mit über 100 Fahrzeugen die weltweit größte Brennstoffzellen-Flotte aller Automobilhersteller. Zwischen den Jahren 2012 und 2015 will Daimler die Marktreife von Brennstoffzellen-Fahrzeugen erreichen. Bereits ab 2010 wird mit der B-Klasse F-Cell eine Kleinserie gefertigt. (ggo)