Fiat 500 ist „Auto des Jahres“

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Von
  • Gernot Goppelt

Die internationale Jury „Auto des Jahres“ (Car of the Year), die sich aus 58 Fachjournalisten aus 22 europäischen Ländern zusammensetzt, hat den Fiat 500 zum „Auto des Jahres 2008“ gewählt. Mit 385 Punkten platzierte sich der Fiat 500 an erster Stelle, gefolgt vom Mazda 2 (325) und dem Ford Mondeo (202). Der neue „superkompakte“ Fiat war nicht nur absoluter Sieger, sondern auch das Auto, das die Stimmen der meisten Juroren erhielt: 57 der 58 Jurymitglieder haben für den Fiat 500 gestimmt, 33 wählten ihn auf den ersten Platz.

Zum zweiten Mal nach dem Fiat Panda im Jahr 2004 erhielt damit ein Modell aus dem A-Segment, also ein „Kleinstwagen“, die Auszeichnung. Bisher konnte der Fiat-Konzern 12 Siege verzeichnen: Fiat 124 (1967), Fiat 128 (1970), Fiat 127 (1972), Lancia Delta (1980), Fiat Uno (1984), Fiat Tipo (1989), Fiat Punto (1995), Fiat Bravo/Brava (1996), Alfa 156 (1998), Alfa 147 (2001), Fiat Panda (2004) und schließlich der Fiat 500 (2008).

Die Kunden des Fiat 500 haben auf ihre Weise ihr Votum abgegeben: Sie bestellten mehr als 105.000 Fahrzeuge innerhalb von nur vier Monaten, und dies in lediglich zwei Ländern (Italien und Frankreich), während der Vertrieb nach und nach in den übrigen Ländern Europas beginnt. In Deutschland, wo das Auto erst vor einigen Wochen auf den Markt kam, wurden bisher 6300 Bestellungen verzeichnet. Inzwischen steht der Fiat 500 in Europa mit einem Marktanteil von 14,1 Prozent im Oktober auf dem zweiten Platz im A-Segment (nach dem Fiat Panda mit annähernd 17.000 Zulassungen und einem Marktanteil von 21,2 %).

Die Auszeichnung „Auto des Jahres“ wird seit 1964 vergeben. Die Neuheiten auf dem Automobilmarkt müssen, um an dem Wettbewerb teilnehmen zu dürfen, in mindestens fünf verschiedenen europäischen Märkten während des Jahres eingeführt worden sein. Außerdem werden Beurteilungen über die folgenden Eigenschaften abgegeben: Design, Komfort, Sicherheit, Verbrauch, Fahrverhalten, Leistungen, Funktionalität, Umweltfreundlichkeit und schließlich Preis-/Leistungsverhältnis. (ggo)