TÜV-Report 2008: Mängelquote stark rückläufig
- Gernot Goppelt
Die Quote der erheblichen Mängel an Autos ist von 18,2 Prozent auf 15,7 Prozent gesunken. Fahrzeuge deutscher Hersteller sind in allen Jahrgängen auf den vorderen Plätzen am häufigsten vertreten, gefolgt von den Japanern. Dies geht aus dem TÜV-Report 2008 hervor, der heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Spitzenreiter bei den Fahrzeugen mit den wenigsten Mängeln in der Altersklasse der zwei bis dreijährigen Pkw wurden Mazda 3 und Mazda 2.
Sorge bereiten den TÜV-Experten die Mängel bei der Beleuchtung: Über ein Viertel aller zehn- bis elfjährigen Veteranen wiesen hier Mängel auf, selbst bei 7,9 Prozent der zwei- bis dreijährigen Fahrzeuge traten bereits Defekte in den Beleuchtungsanlagen auf. Auch die hohe Mängelquote am Fahrwerk, vor allem bei älteren Fahrzeugen, stelle ein erhebliches Verkehrsrisiko dar. Eine Umweltbelastung bedeuten hauptsächlich Ölverlust an Antrieb und Motor sowie häufige Schäden an Auspuffanlagen.
2008 setzt sich der Trend fort, nach dem sich deutsche und japanische Fabrikate die ersten Ränge teilen: Unter den 25 Fahrzeugtypen der jeweils fünf Bestplatzierten in den einzelnen Altersgruppen liegen die deutschen Modelle mit 14 Fabrikaten vorne, gefolgt von Japan mit zwölf Fabrikaten. Mazda eroberte mit dem„Mazda 3“ und dem „Mazda 2“ die beiden ersten Plätze in der Altersgruppe der Zwei- bis Dreijährigen Von den deutschen Marken konnte sich Porsche insgesamt sieben Mal unter den 25 Fahrzeugtypen der jeweils fünf Bestplatzierten positionieren. Schlechte Noten erhielt der Kia Carnival: Bereits jedes fünfte Fahrzeugmusste schon nach der ersten HU zunächst in die Werkstatt, bevor eine Plakette erteilt werden konnte. (ggo)