GAT: Entwicklung neuer Partikelfilter „auf gutem Weg“
- Gernot Goppelt
Die GAT-Gruppe ist bei der Entwicklung der neuen Partikelminderungssysteme „auf einem guten Weg“, so teilte das Gladbecker Unternehmen mit, das im vergangenen Jahr wegen mangelhafter Wirkung seiner Nachrüstpartikelfilter unter Druck geraten war. Die neuen GAT-Partikelfilter-Systeme, so das Unternehmen, basieren auf einer völlig neuen Technik und haben die ersten internen Prüfungen bereits mit Erfolg absolviert.
GAT erwartet deshalb, dass die Produktentwicklung, die vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht werde, für die Verwendungsbereiche VW/Audi/Skoda bereits im ersten Quartal des Jahres 2008 zum Abschluss gebracht werden kann. Sobald die allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) dann vorliege, könnten die ersten neuen Partikelminderungssysteme im Verlauf der Monate März/April 2008 ausgeliefert werden.
Diese Entwicklung zeige, dass die GAT-Gruppe die zwischen den Herstellern, dem Handel, den Werkstätten und den beteiligten Behörden abgestimmte Kulanzregelung nicht nur mittrage, sondern alles daran setze, die für den Austausch der betroffenen Altfilter erforderlichen Neuprodukte so schnell wie möglich verfügbar zu machen. Insoweit bedauere die Geschäftsführung der GAT-Gruppe die in jüngster Zeit aufgetretene Fehlkommunikation im Zusammenhang mit dem Austausch der von der Löschung betroffenen GAT-Partikelminderungssysteme bei den Endkunden.
Auf welche Fehlkommunikation sich das Unternehmen bezieht, benannte es nicht näher. In der jüngeren Vergangenheit hatte es jedoch Vorwürfe gegeben, GAT verschleppe bewusst eine Weiterentwicklung ihrer Filter, um sich ihren Pflichten beim kostenlosen Ersatz zu entziehen. Dem steht gegenüber, dass die GAT ein vitales Interesse daran haben sollte, neue Filtersysteme sobald wie möglich zur Verfügung zu stellen zu können – denn ohne sie lässt sich kein Geld verdienen. (ggo)