Transsylvanien-Express
Den uralten Vampir-Mythos aus der Dacia-Heimat hat der rumänische Hersteller in die Gestaltung eines Logan-Einzelstücks der besonderen Art einfließen lassen
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Brühl/Transsylvanien (Rumänien), 26. Februar 2008 – Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden – sei es beim Auto-Design oder in der Frage, welcher Blutgruppe Vampire auf ihrer Speisenkarte wohl den Vorzug geben. Den uralten Mythos aus der Dacia-Heimat hat der rumänische Hersteller in die Gestaltung eines Logan der besonderen Art einfließen lassen.
Nur echt mit Sarg und Grabstein
Schauder, Gruft und Grusel hat der Spezial-Dacia im Gepäck. Zwei handgefertigte Minisärge lassen sich per Funkfernbedienung öffnen und schließen und beherbergen jeweils einen High-end-Verstärker. Zwischen diesen finalen Möbelstücken erinnert ein echter Granit-Grabstein mit der Gravur "Graf Vlad III Draculea *7. Dezember 1431, †1476" an den finsteren Fürsten. Der in den Grabstein eingelassene Sieben-Zoll-Monitor zeigt die Schwingungen des Subwoofers, der unter dem Grabstein in der Reserverad-Mulde beerdigt ist. Ein zweiter Bildschirm fährt ferngesteuert aus der Kofferraumklappe aus und gibt zum Beispiel digitale Fernsehprogramme wieder. Zu allem Überfluss wacht eine Kunststoff-Spinne über das Reich der Finsternis im Fahrzeugheck.
Transsylvanien-Express (12 Bilder)

Schaurig lackiertes Einzelstück: Der Dacia Logan "Graf Dracula"
It's B-Movie Time
Was ist das liebste Requisit des B-Movie-Regisseurs? Richtig: Nebel. Und genau dieser strömt auf Knopfdruck aus dem Gepäckabteil. Kieselsteine und geraffter Satinstoff gehören zum gruftie-mäßigen Ambiente ebenso wie schaurig glimmende Einstiegsleisten.