Kurz informiert: Corona-Tracing-App, A1 Telekom, Missbrauch, Meer

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Kurz informiert: Corona-Tracing-App, A1 Telekom, Missbrauch, Meer
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Inhaltsverzeichnis

Gesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass die Corona-Warn-App in der kommenden Woche vorgestellt werden soll. Er betonte gegenüber der Rheinischen Post, die App müsse strenge Vorgaben beim Datenschutz und bei der Energieeffizienz erfüllen. Er wolle vermeiden, dass sie von vielen wieder gelöscht werde, weil sie zu viel Energie fresse. "Das Virus einzudämmen, ist ein Teamspiel“, so der CDU-Politiker weiter. Jeder, der die App herunterlade, helfe dabei. Die Bundesregierung will mit der sogenannten Tracing-App die Infektionsketten des Coronavirus besser erkennen und dafür sorgen, dass sich bei einer Lockerung für das öffentliche Leben das Coronavirus nicht wieder stark verbreitet.

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Vor kurzem mussten alle Mitarbeiter des größten österreichischen Telekommunikations-Konzerns A1 Telekom ihr Passwort ändern. Das war das sichtbare Ende eines schwerwiegenden und vor allem erfolgreichen Angriffs, der die IT des Konzerns systematisch unterwandert hatte. Die Angreifer hatten zentrale PCs und Server gekapert und gingen fast ein halbes Jahr lang quasi nach Belieben ein und aus. A1 beteuert gegenüber heise Security nachdrücklich, dass von dem Vorfall keine sensiblen Daten von Kunden betroffen seien.

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Nach der Aufdeckung eines Pädophilen-Netzwerks in Münster werden nach Überzeugung der Gewerkschaft der Polizei in den kommenden Monaten weitere Fälle folgen. Dass in Nordrhein-Westfalen "immer mehr Missbrauchsfälle bekannt werden", habe viel damit zu tun, dass die Ermittlungskapazitäten in dem Bereich erhöht worden seien, sagte der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Michael Maatz. Er kritisierte jedoch, dass die Ermittlungsarbeit durch Datenschutz-Regeln behindert werde. Es könne Jahre dauern, bis das Beweismaterial gesammelt sei. Dann seien aber die Verbindungsdaten längst gelöscht und die IP-Adressen ließen sich kaum noch den weltweit agierenden Tätern zuordnen.

Mehr als drei Viertel der Deutschen machen sich einer Umfrage zufolge Sorgen um den Zustand der Weltmeere. Das geht aus einer repräsentativen Online-Studie des Sinus-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov hervor. Ältere Bürger zeigten sich im Schnitt besorgter als jüngere. Für besonders problematisch hielten viele der über 2000 Teilnehmer dabei Plastik im Meer, den Klimawandel sowie die Zerstörung von Korallenriffen und anderen Lebensräumen im Meer.

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(igr)