Oracle: Corona-Krise belastet Quartalszahlen
Der US-Softwarekonzern musste im vergangenen Quartal einen spürbaren Umsatzverlust hinnehmen. Der Gewinn ging noch stärker zurück. Grund ist die Corona-Krise.
(Bild: Michael Vi/Shutterstock.com)
Eine schwächere Software-Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie hat dem SAP-Rivalen Oracle zugesetzt. In den drei Monaten bis Ende Mai sank der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um sechs Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar (9,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Nettogewinn ging um 17 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar zurück.
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Zwar legte das Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet weiter zu, dennoch musste der US-Konzern pandemiebedingt Abstriche machen. Die Ergebnisse hätten darunter gelitten, dass stark von der Corona-Krise betroffene Firmen einige Aufträge verschoben, sagte Vorstandschefin Safra Catz. Analysten hatten mit höheren Erlösen gerechnet, die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit deutlichen Kursverlusten.
(mho)