eBay erhöht seine Gebühren in den USA
Ab Ende Januar müssen Versteigerer in den USA eine höhere Angebotsgebühr bezahlen. Zuvor hatte Yahoo seine Preise erhöht.
Das weltgrößte Online-Auktionshaus eBay dreht an der Gebührenschraube. Ab Ende Januar müssen Versteigerer in den USA eine höhere Angebotsgebühr bezahlen. Bei Startpreisen unter 10 US-Dollar (11,3 Euro) werden beispielsweise 30 statt bisher 25 US-Cent fällig, für Startgebote über 200 US-Dollar (227 Euro) 3,30 statt 2,00 US-Dollar. eBay betonte, es handle sich um die erste Gebührenerhöhung seit Ende 1996.
Der Analyst einer US-Bank wertete die Gebührenerhöhung als "starken Indikator für die überlegene Wettbewerbsposition" eBays. Erst vor zwei Tagen hatte das Auktionshaus neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn verkündet. Mit den höheren Gebühren bei eBay war allgemein gerechnet worden, nachdem Yahoo.com im November seine Preise für Auktionen erhöht hatte. In Deutschland sind Versteigerungen über Yahoo.de nach wie vor kostenlos. (hod)