Vorerst keine modifizierten Spiele auf CPL-Turnieren

Der anch eigenen Angaben weltgrößte Veranstalter von LAN-Wettkämpfen wird nun doch nicht eine modifizierte Version des Actionspiels CounterStrike einsetzen.

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Von
  • David Adamczewski

Die Cyberathlete Professional League (CPL), nach eigenen Angaben der größte Veranstalter von LAN-Wettkämpfen, wird nun doch nicht auf eigenen Partys eine modifizierte Version des Actionspiels CounterStrike einsetzen. Damit widerruft die CPL eine Entscheidung vom 28. September 2001. Damals hatten die CPL-Organisatoren die Entschärfung von Sounds und Spielabläufen in dem populären Online- und LAN-Titel angekündigt -- sie wollten sich gegen Vorwürfe schützen, die zwischen dem Spiel und den Terrorattacken vom 11. September Parallelen ziehen könnten.

Die amerikanischen LAN-Veranstalter wollten beispielsweise das "Bombenlegen-Szenario" streichen oder zumindestens entschärfen. Bisher müssen in diesem Modus die "Terroristen" eine Bombe an einem festgelegten Ort platzieren -- die "Antiterror-Einheiten" sollen dies verhindern (siehe Bild). Eine andere Überlegung betraf das Einhalten der amerikanischen Altersempfehlungen von Spielen (ERSB), sodass auf LANs, auf denen PC-Titel mit einem 18-Jahre-Rating gespielt werden, Kinder keinen Zutritt erhalten. Des weiteren war die Änderung des Spieletitels CounterStrike in den jeweiligen Clannamen angedacht. Dies können die Teilnehmer jetzt optional entscheiden.

Für weitere Verwirrung sorgt allerdings die Ankündigung der CPL, dass auf der nächsten LAN-Party für maximal 2.000 Teilnehmer im Hyatt Regency Hotel Dallas eine spezielle CounterStrike-Version zum Einsatz kommen soll. Der Event findet vom 5. bis 9. Dezember 2001 statt. Insgesamt werden dort Geldpreise im Wert von 150.000 US-Dollar an die Gewinner verteilt. (daa)