Kurz informiert: IFA, Firefox, Amazon, Sonne
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Das groĂźe IFA-Experiment in Zeiten der Pandemie
Am Donnerstag beginnt die IFA in Berlin. Nachdem wegen der Corona-Pandemie Technik-Messen auf der ganzen Welt ins Internet verlagert wurden, wagen die Messemacher ein Experiment: Sie wollen die IFA nicht nur im Netz als Wachstums- und Innovationsmotor der Branche unter Beweis stellen, sondern auch ganz analog auf dem Gelände unter dem Funkturm. An der auf drei Tage verkürzten "IFA Special Edition" können aber nur akkreditierte Medienvertreter, Händler und Hersteller teilnehmen. Und statt des gesamten Messegeländes stehen nur vier Hallen im Südbereich sowie der Citycube zur Verfügung. Knapp 100 Aussteller sind vor Ort vertreten. Im vergangenen Jahr drängten sich noch fast 2000 Aussteller auf dem IFA-Messegelände.
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Probleme nach Firefox-Update mit Version 80.0.1 behoben
Wegen einiger Probleme nach dem Update auf Firefox 80 hat Mozilla Version 80.0.1 veröffentlicht. Es hatte zuvor Berichte über Abstürze und fehlerhafte Darstellungen gegeben. Diese Probleme sollen nun behoben sein. Kritik hatte es für die Android-Version von Firefox gegeben, die per Auto-Update verteilt wurde. Mit dem Release nutzt Firefox Daylight die eigene Rendering-Engine GeckoView. Nutzer beklagten, dass sich der Browser seither langsamer und instabiler anfühle.
Amazon: Mit Geheimdienst-Methoden gegen Gewerkschafter und kritische Politiker
Eine Stellenanzeige Amazons lässt tief blicken: Gesucht wurde ein "Intelligence Analyst" für das Global Intelligence Program, also das "weltweite Spionageprogramm" der Amazon-Abteilung Global Security. Der neue Mitarbeiter sollte ein Team ergänzen, das taktische und strategische nachrichtendienstliche Produkte für Amazons Führungsetage bereitstellt. Ziel der Überwachung: Gewerkschafter, Aktivistengruppen und sogenannte "feindliche" Politiker. Nachdem das US-Nachrichtenmagazin Business Insider Amazon Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt hatte, verschwand die Stellenanzeige.
Riesiges Teleskop nimmt gestochen scharfe Bilder der Sonne auf
Gestochen scharfe Bilder der Feinstruktur der Sonne hat das größte europäische Sonnenteleskop Gregor auf Teneriffa aufgenommen. Mit dem Gerät konnten die Forscher Details von nur 50 Kilometern auf der Sonne auflösen, teilte das Leibniz-Institut für Sonnenphysik in Freiburg mit. Dies sei, als würde man eine Nadel auf einem Fußballfeld aus einer Entfernung von einem Kilometer perfekt scharf sehen. Mit der neuen Optik des Teleskops können die Wissenschaftler nun beispielsweise Magnetfelder, Turbulenzen, Sonneneruptionen und Sonnenflecken detailliert untersuchen.
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(igr)