Kurz informiert: Missbrauch, Airbnb, digitale Lernmittel, eBay
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
KI vs. Kindesmissbrauch
Seit über einem Jahr läuft bei der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen ein Forschungsprojekt zwischen Strafverfolgern und Microsoft, in dem Algorithmen Missbrauchsbilder aufspüren sollen. "Die ersten Zwischenergebnisse sind ermutigend", erklärte ein ZAC-Sprecher gegenüber heise online. Das KI-basierte Auswertesystem soll laut Microsoft "die Beweissicherung des oft umfangreichen Materials deutlich" beschleunigen und die Beamten "von einem großen Teil ihrer psychisch belastenden Tätigkeit" befreien. So könnte verhindert werden, dass Beweismittel herausgegeben werden müssen, bevor sicher festgestellt ist, ob auf ihnen Missbrauchsaufnahmen vorhanden sind.
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Airbnb gibt Daten an Steuerfahndung weiter
Wer Wohnraum über die Vermittlungsplattform Airbnb vermietet und die Einnahmen nicht versteuert hat, könnte demnächst Besuch von der Steuerfahndung erhalten. Eine Sondereinheit der Hamburger Steuerfahndung habe gemeinsam mit anderen Bundes- und Landesbehörden in einem mehrjährigen internationalen juristischen Verfahren erreicht, dass Airbnb die Daten von Vermietern zu steuerlichen Kontrollzwecken herausrücken muss, teilte die Hamburger Finanzbehörde mit. Diese würden nun von den Hamburger Steuerfahndern ausgewertet und auch an andere Bundesländer weitergereicht.
FDP fordert digitale Endgeräte für bedürftige Schüler
Alle Schüler sollen nach dem Willen der FDP digitale Endgeräte erhalten. "Digitale Endgeräte und Zugang zum Internet müssen uneingeschränkt für alle Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen", sagte Fraktionsvize Katja Suding dem RND. In einem ersten Schritt müssten digitale Endgeräte im Sozialgesetzbuch gleichwertig zu Schulbüchern als Lernmittel verankert werden. "So sichern wir auch Kindern aus bedürftigen Familien Zugang zu digitalem Unterricht", sagte Suding und betonte, dass nur so Chancengleichheit gewährleistet werden könne.
25 Jahre eBay
Drei, zwei, eins – meins. Seit 25 Jahren bietet die Handelsplattform eBay Internetnutzern einen regen Marktplatz an. Angefangen hatte eBay unter dem Namen AuctionWeb, das am 3. September 1995 den Betrieb aufnahm. Das Geschäftsmodell ist zwar solide, mit dem gewaltigen Aufstieg von Handelskonzernen wie Amazon oder Alibaba konnte eBay aber nicht mithalten. Mit der Zeit passte sich die einst revolutionäre Auktionsplattform immer mehr dem Mainstream an. Nach eigenen Angaben konnte der Konzern die Zahl der aktiven Käufer und Käuferinnen in den vergangenen fünf Jahren von 157 Millionen auf 182 Millionen steigern.
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(igr)