Oracle profitiert von mehr Heimarbeit in Corona-Krise
Vorstandschefin Safra Catz sprach von einem "fantastischen" Vierteljahr fĂĽr Oracle. Daran hatte auch Zoom einen Anteil.
(Bild: Sundry Photography/Shutterstock.com)
Oracle hat im jüngsten Geschäftsquartal von dem Trend zur Heimarbeit durch die Coronavirus-Pandemie deutlich profitiert. In den drei Monaten bis Ende August kletterte der Nettogewinn im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 2,3 Milliarden US-Dollar (2,0 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss im kalifornischen Redwood Shores mitteilte. Vorstandschefin Safra Catz sprach von einem "fantastischen" Vierteljahr für Oracle.
Starkes Cloud-Geschäft
Die Erlöse wuchsen, angetrieben vom starken Cloud-Geschäft, um 2 Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar. Viele Firmen benötigen in der Corona-Krise zusätzliche IT-Dienste, um ihre von zu Hause aus arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen.
Als Cloud-Partner des boomenden Videodienstes Zoom konnte Oracle auch hier mehr Einnahmen generieren. Zwischen dem vierten fiskalischen Quartal des Vorjahres und dem ersten Quartal diesen Jahres habe Zoom seinen Umsatz mehr als verdoppelt. Auch für die Zukunft und Zeit nach der Coronavirus-Pandemie ist Catz opitimisch eingestellt und glaubt an weiter steigende Umsätze für Oracle – auch Zoom rechnet mit einem stabilen Geschäft.
Die Quartalszahlen übertrafen die Erwartungen der Anleger klar, die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit deutlichen Kursgewinnen.
(mit Material der dpa) / (kbe)