kurz informiert: Lithium, Internet-Apotheken, Facebook, FuĂźballkamera

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Sylke Wilde
Inhaltsverzeichnis

Lithium-Ionen-Technik treibt mobile Endgeräte an, deshalb ist das importierte Alkalimetall ein teures Gut. Ernstzunehmende Alternativen wie Natrium-Ionen-Akkumulatoren und Magnesium-Schwefel-Batterien befinden sich derzeit noch im Laborstadium. Eine Wissenschaftlergruppe am Karlsruher Institut für Technologie hat nun ein Verfahren ausgetüftelt, bei dem Lithium quasi als Abfallstoff bei der Energieerzeugung in Geothermieanlagen anfällt. Wie das Institut schreibt, soll eine Pilotanlage noch bis Jahresende Lithium aus Deutschland fördern.

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Beim Kauf von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln dürfen Internet-Apotheken mit Sitz im Ausland künftig keine Rabatte mehr gewähren. Eine entsprechende Regelung hat der Bundestag am Donnerstagabend beschlossen. Überall solle stets der gleiche Preis für verschreibungspflichtige Medikamente gelten – unabhängig davon, wo ein Medikament gekauft wurde. Die stationären deutschen Apotheken sollen so stärker vor der Online-Konkurrenz aus dem Ausland geschützt werden, da das deutsche Arzneimittelpreisrecht nicht auf sie anwendbar sei. Zugleich rüsten sich die großen europäischen Online-Apotheken gegen einen Einstieg von Amazon in das Medikamentengeschäft im Internet.

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Das Geschäft von Facebook bekommt einen Schub, weil mehr Unternehmen in der Corona-Krise auf digitale Plattformen setzen. Der vor allem mit Werbung erzielte Umsatz des Online-Netzwerks stieg im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 21,2 Milliarden US-Dollar. Das Werbegeschäft sei von dem in der Pandemie beschleunigten Wandel vom traditionellen zum Online-Handel angetrieben worden, betonte Dave Wehner, Finanzchef bei Facebook.

In Schottland hat eine autonome Kamera bei einem Fußballspiel immer wieder den Ball aus dem Blick verloren. Schuld war die Glatze des Linienrichters. Die automatisch ausgerichtete Kamera schwenkte andauernd vom Ball zum Linienrichter, dessen Glatze die Algorithmen offenbar durcheinanderbrachte. Bis die Kamera den Ball danach wieder fand, seien wichtige Spielsituationen wie Eckbälle bereits vorbei gewesen, beschwerten sich Zuschauer auf Facebook. Die Firma Pixellot, die Kameras in allen Stadien der schottischen Zweiten Liga installiert hatte, hat auf die Kritik reagiert und versichert, bereits an Verbesserungen zu arbeiten.

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(sy)