Altes Windows auf neuer Hardware: Historische Windows-Versionen ausprobieren
Heutige PCs fĂĽhren die Betriebssysteme von damals locker nebenbei auf einem CPU-Kern aus. Trotzdem sollten Sie einige Kniffe fĂĽr Ihre Windows-Zeitreise kennen.
(Bild: Albert Hulm)
Auf den ersten Blick scheint fĂĽr eine Zeitreise in die frĂĽhe Windows-Welt eine reine PC-Emulation die beste Wahl zu sein. Doch Programme wie DOSBox (Einsteiger-Guide) oder das auf Windows spezialisierte DOSBox-X sind unkomfortabel: Das Anlegen virtueller Festplatten oder das Einbinden von Disketten-Images erfolgt ĂĽber Befehlszeilen und man muss sich in ein doch sehr spezielles Nutzungsmodell eindenken.
Deutlich einfacher geht es mit der auf der letzten Seite näher beschriebenen Webanwendung PCjs, die eine gelungene PC-Emulation per Browser bereitstellt. Sie enthält einen so umfangreichen Satz an direkt nutzbaren Images, dass in PCjs Windows 1 schon gebootet hat, bevor andere Lösungen überhaupt nur die Umgebung für Windows angelegt haben. Für ungeduldige Zeitreisende ist PCjs das perfekte Werkzeug.
Wer sich allerdings länger mit einem antiken Windows befassen möchte, sollte eine virtuelle Maschine bemühen, also den heute üblichen Weg für ein zweites Windows wählen. Mit Betriebssystemen, für die der offizielle Support längst abgelaufen ist, kommen aber nicht alle Lösungen gleich gut klar: Virtualisierungssoftware ist oft optimiert, um aktuelle Betriebssysteme möglichst mit maximaler Performance auszuführen.
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