Betriebssystemsarchitektur: Die Technikentwicklung von Windows
Unsere Zeitreise von Windows 1 bis Windows XP erzählt, wie Microsoft das Betriebssystem Windows technisch weiterentwickelte.
(Bild: Albert Hulm)
Das DOS dieser Tage, das Microsoft billig ein- und teuer an IBM weiterverkauft hatte, bot ein reines Textinterface, das üblicherweise aus einer festen Matrix von 80 Zeichen und 25 Zeilen bestand: Der Nutzer musste Befehle per Tastatur eingeben. Es gab erste zaghafte Versuche einzelner Programme, die Grafikfähigkeiten des PCs zu nutzen, um kursiven oder fetten Text darzustellen, etwa in Microsofts Word. An die heute gängigen geglätteten Schriften mit variablen Laufweiten war nicht zu denken.
Die Wurzeln
Word ließ sich sogar per Maus bedienen. Jedes Programm brauchte, wenn es die Grafik nutzen wollte, eigene Treiber für die verwendete Grafikkarte. Das gleiche galt für die Ausgabe von Arbeitsergebnissen auf den Drucker. Jeder Hersteller dachte sich eigene Bedienoberflächen aus. Sehr beliebt waren "große" Anwendungsprogramme, die Textverarbeitung, Datenbank und Tabellenkalkulation unter einer Oberfläche zusammenfassten, etwa Open Access von SPI.
In dieser Zeit kam Windows als Ergänzung für DOS gerade recht. Es schaffte einen Rahmen für grafische Anwendungen, auf den Software-Hersteller aufsetzen konnten. Es brachte anfangs nur wenige Anpassungen für die Hardware mit: Treiber, die Drucker und Grafikkarte ansteuerten und die Maus einbanden. Für den Zugriff auf die Festplatte, also die Dateien, musste weiterhin DOS herhalten. Auch für die Kontaktaufnahme zum Drucker dienten die alten DOS-Geräte.
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