US-Arbeitsministerium startet keine Untersuchung wegen Freiwilligen bei AOL

Das US-Arbeitsministerium wird keine Untersuchung gegen AOL wegen dem Einsatz von Freiwilligen in Online-Foren starten.

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Von
  • Wolfgang Stieler

Das US-Arbeitsministerium wird keine Untersuchung gegen AOL wegen dem Einsatz von Freiwilligen in Online-Foren starten. Das berichtet das Wall Street Journal. AOL zeigte sich mit der Entscheidung sehr zufrieden. Zwei zivilrechtliche Sammelklagen gegen den Online-Dienst laufen jedoch weiter.

Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes hatte Anfang Februar in einem ausführlichen Bericht die These aufgestellt, dass die Arbeit von Freiwilligen der eigentliche Schlüssel zum Erfolg von AOL sei. Seit zehn Jahren habe AOL Freiwillige benutzt, bis zu 16.000 jährlich, von denen manche gerade einmal 12 Jahre alt waren. Sie betreuen Chatrooms, entfernen anstößige Postings, prüfen Postings auf Viren und sorgen insgesamt dafür, dass der Community-Bereich von AOL auch weiterhin zu knapp einem Drittel zum Umsatz beiträgt. Der unentgeltliche freie Zugang, den AOL seinen Freiwilligen im Gegenzug gewährt, hat jedoch erheblich an Wert verloren. Konnte dieser 1996 noch einen Gegenwert von einigen hundert, manchmal sogar einigen tausend US-Dollar bedeuten, entspreche er heute mageren 19,95 US-Dollar pro Monat. (wst)