AOL Time Warner streicht 1700 Jobs
Im Rahmen einer Umstrukturierung will der weltgrößte Medien- und Online-Konzern AOL Time Warner 1700 Arbeitsplätze abbauen.
Im Rahmen einer Umstrukturierung will der weltgrößte Medien- und Online-Konzern AOL Time Warner 1700 Arbeitsplätze abbauen. Bereits seit Anfang vergangener Woche kursierten Gerüchte um bervorstehende Entlassungen bei dem Mediengiganten.
Verbesserte Synergien der verschiedenen Online-Angebote erlaubten es, bis zu 1200 Stellen einzusparen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Dulles (US-Bundesstaat Virginia) mit. Zusätzlich 500 Arbeitsplätze könnten im Rahmen der Sun-Netscape-Kooperation eingespart werden.
"Diese Neuorganisation versetzt uns in die Lage, die Führung in der Entwicklung des Internets zu halten", sagte AOL-Chef Barry Schuler. Außerdem könnten so die Wachstumsmöglichkeiten in den Bereichen Breitband, Online-Musik und Telearbeit besser genutzt werden.
Zugleich vermeldete AOL einen Rekord-Mitgliederzuwachs im zweiten Quartal des Jahres 2001. 1,3 Millionen neue Nutzer lieĂźen die Mitgliederzahl des Online-Dienstes auf ĂĽber 30 Millionen anwachsen.
AOL und Time Warner hatten sich in diesem Jahr im Zuge einer Fusion im Wert von 106 Milliarden zusammengeschlossen. Neben dem weltgrößten Online-Dienst AOL verfügt das Unternehmen über das Warner Filmstudio, Dutzende von Magazinen, eine der weltgrößten Musikfirmen Warner Music sowie über Kabelfernsehsender wie CNN und HBO. Die Gesellschaft ist auch der zweitgrößte Kabelfernseh-Systembetreiber der USA. (dpa) / (wst)