Kurz informiert: Biontech, Section Control, 5G, Youtube
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Cyber-Attacke gegen EMA – Daten von Pfizer und Biontech abgegriffen
Bei einer Cyber-Attacke auf die Europäische Arzneimittel-Behörde EMA sind unter anderem Daten der Pharmaunternehmen Pfizer und Biontech abgegriffen worden. Das teilten die beiden Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung mit. Demnach seien einige Dokumente im Zusammenhang mit dem Antrag auf Zulassung ihres Impfstoffs gegen das Corona-Virus von dem Angriff erfasst worden. Pfizer und Biontech betonten zugleich, dass ihre jeweiligen Systeme nicht angegriffen worden seien. Auch seien nach ihrem Wissen keine Daten über Testpersonen zugänglich geworden. Die Pharmaunternehmen seien zudem von EMA informiert worden, dass der Angriff keine Auswirkungen auf das Zulassungsverfahren für den Impfstoff habe.
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Niedersachsen prĂĽft Ausbau von Section Control
Wo Blitzer stehen, wissen sich Autofahrer in der Regel zu helfen: kurz vorher auf die Bremse treten, dann einfach wieder Gas geben. Dagegen soll das bundesweit erste Streckenradar Section Control zur Geschwindigkeitskontrolle südlich von Hannover Abhilfe schaffen. Nun will das Land Niedersachsen prüfen, ob das System an weiteren Strecken eingesetzt wird, wie Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius der dpa sagte. Die Abschnittskontrolle sei eine der innovativsten Verkehrsüberwachungstechniken. Pistorius würde sich freuen, wenn auch andere Bundesländer die Technik künftig auf unfallbelasteten Strecken einsetzten, um den Verkehr auf Deutschlands Straßen noch sicherer zu machen.
Europäischer Rechnungshof untersucht 5G-Sicherheit in Europa
Die neue Mobilfunkgeneration 5G ist nach Ansicht des EU-Rechnungshofs wichtig für Innovationen wie elektronische Gesundheitsdienste, selbstfahrende und vernetzte Autos sowie intelligente Stromnetze. Angesichts dieser breiten Auswirkungen auf das Leben der Bürger will er sichergehen, dass beim Ausrollen der Technik nichts schiefgeht und hat eine breit angelegte Prüfung der seit 2016 ergriffenen Maßnahmen gestartet. Der Abschlussbericht soll in einem Jahr veröffentlicht werden.
Youtube löscht Lügen zur Trump-Niederlage
Youtube will härter gegen Videos vorgehen, in denen irreführende Aussagen zu angeblichen Manipulationen der US-Wahlen gemacht werden. "Wir werden beispielsweise Videos entfernen, in denen behauptet wird, dass ein Präsidentschaftskandidat die Wahl aufgrund von weit verbreiteten Software-Fehlern oder Zählfehlern gewonnen hat", kündigte Googles Videoplattform an. Genügend Bundesstaaten hätten nun bestätigt, dass Joe Biden rechtmäßig zum neuen US-Präsidenten gewählt wurde.
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(igr)