Chat um 15 Uhr: Mehr Sicherheit durch weniger Datenschutz?

Drei Journalisten diskutieren mit den Usern von heise online ĂĽber Chancen und Risiken einer Lockerung des Datenschutzes.

vorlesen Druckansicht 42 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Michael Wilde

Kurz nach den Terroranschlägen in den USA entbrannte auch in Deutschland die Diskussion um eine Lockerung des Datenschutzes. Politiker sprechen davon, dass es wir es mit dem Datenschutz übertrieben haben und die Ermittlungsbehörden dadurch behindern. Da sich zurzeit niemand nachsagen lassen will, dass er die Sicherheit durch kleinkariertes Beharren auf überholte Positionen gefährde, werden Gesetzesvorhaben in ungewohnter Geschwindigkeit vorangetrieben. So haben die Wirtschaftsverbände bereits ihren Widerstand gegen die Telekommunikations-Überwachungsverordnung (TKÜV) aufgegeben, um sich nicht in die Rolle von Buhmännern drängen zu lassen.

Doch bringen Einschnitte beim Datenschutz überhaupt die gewünschten Ergebnisse oder nutzen die Hardliner das derzeitige Klima aus, um das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aus ganz anderen Gründen endgültig zu begraben? Leisten die Surfer, die darauf pochen, im Web unbehelligt zu bleiben, tatsächlich der Kriminalität Vorschub? Wie sollte das Internet gestaltet werden, damit es Terroristen nicht mehr für ihre Zwecke nutzen können? Hat man etwas zu befürchten, wenn man nichts zu verbergen hat?

Diese und weitere Fragen wollen wir im heutigen Chat diskutieren. Mit dabei sind die freie Fachjournalistin Christiane Schulzki-Haddouti, Holger Dambeck von der Zeitschrift c't sowie Egbert Meyer von heise online.

Der Chat findet zwischen 15 und 16 Uhr statt. Für den Zugang ist keine besondere Software erforderlich – es reicht der normale Web-Browser. Der Chat-Raum ist bereits ab 14 Uhr geöffnet. Zu dieser Zeit sind auf unserer [ Homepage] und den Chat-Seiten Links zum Chat-Server eingeblendet. (mw)