Kurz informiert: notebooksbilliger.de, Gewährleistung, WhatsApp, Shopify

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Barbara Thiel, hat das bislang höchste Bußgeld wegen eines Verstoßes gegen die Datenschutz-Grundverordnung im Bundesland ausgesprochen: 10,4 Millionen soll das Unternehmen notebooksbilliger.de aus Sarstedt bei Hannover zahlen, weil es über mindestens zwei Jahre seine Beschäftigten per Video überwacht habe, ohne dass dafür eine Rechtsgrundlage vorlag. Die unzulässigen Kameras hätten unter anderem Arbeitsplätze, Verkaufsräume, Lager und Aufenthaltsbereiche erfasst. Gegenüber c't verwehrte sich Firmengründer Arnd von Wedemeyer gegen die Vorwürfe. NBB nutze Kameras, um den Warenfluss bei Lagerung, Verkauf und Versand der Produkte zu verfolgen. Man habe bereits Einspruch gegen den Bescheid bei der Behörde eingelegt. Bleibt die Behörde bei ihrer Bewertung und der Bußgeldhöhe, geht das Verfahren vor Gericht.

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Die Waschmaschine geht kaputt – und der Blick in die Quittung zeigt: Gewährleistung gerade abgelaufen. Solche ärgerlichen Situationen sollen Verbraucher künftig seltener erleben. Justizministerin Christine Lambrecht setzt sich für längere Gewährleistungsfristen ein. "Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen bei hochwertigen Produkten zurecht erwarten, dass diese langfristig nutzbar sind", sagte die SPD-Politikerin der dpa. Mit ihren Forderungen geht Lambrecht deutlich über das hinaus, was bisher in der schwarz-roten Bundesregierung vorgesehen ist. Zwei Jahre Gewährleistung seien etwa bei Autos oder hochpreisigen Elektrogeräten nicht sachgerecht, sagte die Ministerin. Stattdessen solle sich die Frist nach der zu erwartenden Lebensdauer der Produkte richten.

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Nach dem Hinweis in der App, dass sich die Datenschutzerklärung für WhatsApp ändert, herrscht Verwirrung darüber, was nun für Nutzer in der Europäischen Union gilt. Eine Facebook-Sprecherin versicherte gegenüber heise online, dass sich die Praktiken in Bezug auf die Datenweitergabe in der EU nicht verändert haben. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte, Johannes Caspar, prüft derzeit den Sachverhalt.

"Shopify toleriert keine Taten, die zu Gewalt anstiften", sagt Shopify. Der kanadische E-Commerce-Anbieter hat den Onlineshop des Trump-Konzerns ebenso stillgelegt wie den Devotionalienladen der politischen Kampagne Donald Trumps. Grund sei Trumps Verhalten vom Mittwoch, das zu einem Umsturzversuch am US-Capitol in Washington mit mindestens fĂĽnf Toten gefĂĽhrt hat.

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(igr)