Opera kauft YoYo Games und ruft Gaming-Sparte ins Leben

Mit dem Erwerb des Unternehmens hinter der Spielentwicklungsplattform GameMaker forciert Opera seine BemĂĽhungen, im Gaming-Bereich FuĂź zu fassen.

vorlesen Druckansicht 7 Kommentare lesen

(Bild: opera.com)

Lesezeit: 1 Min.

Die Spielentwicklungsplattform GameMaker und der Gaming-Browser Opera GX bilden zukünftig die Eckpfeiler von Operas neuer Gaming-Sparte. Mit der GameMaker-eigenen Skript-Sprache (GML) lassen sich 2D-Spiele für alle gängigen Konsolen, Android, iOS, macOS, Windows, Linux und HTML5 entwickeln. Die Entwicklungsplattform richtet sich laut YoYo Games sowohl an Einsteiger wie Fortgeschrittene und erfordere keine tiefgreifenden Programmierkenntnisse. Die Software GameMaker 2 kam unter anderem bei der Entwicklung der Indie-Spiele "Forager", "Spelunky" und "Hotline Miami" zum Einsatz.

Videos by heise

Opera hatte den Einstieg in den Gaming-Bereich im Juni vergangenen Jahres mit der Veröffentlichung des Browsers Opera GX eingeläutet, der inzwischen auch für den Mac erschienen ist. Der Browser soll Spieler mit allerlei Gimmicks, wie Einstellungsmöglichkeiten zu RAM- und CPU-Verbauch, Bandbreitenbegrenzung, Twitch-Integration und Veröffentlichungskalendern locken. Ebenso mit an Bord sind der hauseigene Opera-VPN und ein Werbeblocker.

In einer Mitteilung zur Ăśbernahme von YoYo Games vermeldet Opera, dass der GX Browser im Dezember 2020 erstmals die Marke von 7 Millionen aktiven monatlichen Nutzern ĂĽberschritten hat. Opera sieht im Gaming-Bereich nach eigener Aussage weiterhin Wachstumspotenzial.

(ndi)