Statistisches Bundesamt: 56 Prozent nutzen Online-Banking privat

Mehr als jeder zweite Bundesbürger setzt Online-Banking für private Zwecke ein, andere Finanzaktivitäten werden dagegen weniger online erledigt.

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(Bild: NIKCOA/Shutterstock.com)

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Die Anzahl der Menschen, die Online-Banking nutzen, hat einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer Befragung der bundesdeutschen Bevölkerung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ermittelte, sollen rund 56 Prozent im ersten Quartal 2020 Online-Banking privat genutzt haben. Damit hat der Anteil im Vergleich zu 2019 um 3 Prozent zugenommen, 2010 erledigten nur 37 Prozent ihre Bankgeschäfte online.

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Der Mitteilung des Statistischen Bundesamtes zufolge, würde besonders die Gruppe der 25- bis 44-Jährigen mit 83 Prozent Online-Banking nutzen. Lediglich 58 Prozent der jüngeren Menschen zwischen 16 und 24 und Jahren setzen auf Online-Banking, bei den 45- bis 60-Jährigen sind es 60 Prozent. Rund 31 Prozent der Menschen ab einem Alter von 65 Jahren erledigen ihre Bankgeschäfte online.

Andere finanzbezogene Aktivitäten wie etwa Aktien-Trading, Fonds-Aktivitäten oder Investitionen werden dagegen weniger häufig online erledigt. Der Erhebung nach sollen rund 5 Prozent Versicherungsverträge über das Internet abgeschlossen oder verlängert haben. 2 Prozent der Befragten hätten Darlehen- und Kreditgeschäfte online über Banken und andere Finanzdienstleister erledigt.

Für die Erhebung wurden Personen ab einem Alter von 10 Jahren befragt. Zur privaten Nutzung von Online-Banking wurden die letzten drei Monate vor der Befragung herangezogen, bei den anderen Dienstleistungen die Finanzaktivitäten zwölf Monate vor der Befragung. Nicht berücksichtigt wurden Finanzgeschäfte, die über E-Mail oder Messaging getätigt wurden.

(olb)