Linux-Offensive von Hewlett-Packard
Von Embbeded-Software über Netzwerkmanagement bis zu einer eigenen Linux-Version mit speziellen Sicherheitsfeatures reicht das Spektrum der HP-Ankündigungen.
Von Software für Embedded Devices über das Netzwerkmanagement- und Monitoring-Werkzeug TopTools bis zu einer eigenen Linux-Version mit speziellen Sicherheitsfeatures reicht das Spektrum der Linux-Ankündigungen von Hewlett-Packard. Das Hochsicherheits-Linux HP-LX sperrt jeden Prozess in ein eigenes "Compartment", wobei der Administrator jegliche Kommunikation zwischen verschiedenen Compartments ähnlich einem Packet Filtering Firewall explizit zulassen muss. Hinzu kommt ein Auditing, das Systemaufrufe im Kernel mitprotokollieren kann und Einbruchsversuche entdecken soll. Die meisten Erweiterungen und Kernel-Patches will HP als Open Source freigeben; das komplette, integrierte System mit zusätzlichen Tools, die die Verwaltung der Sicherheitsfeatures erleichtern, will HP für 3000 US-Dollar verkaufen.
TopTools ist ein Web-basiertes Werkzeug, mit dem sich Netzwerkressourcen verwalten und überwachen lassen. Es bietet die Möglichkeit, die Hardware und und den Status von HP-Rechnern und -Geräten übers Netz zu überwachen. Die Linux-Version soll in Zukunft den eigenen Netservern beiliegen. Im Embedded-Bereich will HP nächste Woche auf der LinuxWorld mehrere neue Produkte ankündigen, darunter eine Linux-Version der Chai-Umgebung, die man zukünftig in Appliances einsetzen will. (odi)