Siemens baut optisches Netz für China Unicom
Für 60 Millionen Euro soll das landesweite optische Netz um 15.000 Kilometer erweitert werden.
Der zweitgrößte chinesische Netzbetreiber China United Telecommunications Corporation (China Unicom) hat mit Siemens einen Vertrag für den Aufbau eines landesweiten optischen Netzwerks abgeschlossen. Der Auftrag hat nach Angaben des Münchner Unternehmens einen Wert von über 60 Millionen Euro. Er folge zwei kürzlich unterzeichneten Verträgen in China für optische Ausrüstung und Breitbandeinrichtungen. Gut für Siemens' Netzwerksparte Information and Communication Networks (ICN), die zuletzt rote Zahlen schreiben musste.
Mit dem Auftrag an Siemens will China Unicom sein optisches Netz landesweit um mehr als 15.000 Kilometer erweitern. 14 große Provinzen im Osten von China und vier Ballungszentren sollen daran angeschlossen werden. Es handelt sich um den größten Auftrag für optische Übertragungstechnik, der bisher von China Unicom erteilt wurde.
"Siemens baut damit seine führende Position im weiterhin stark wachsenden chinesischen Telekommunikationsmarkt aus", sagt Thomas Ganswindt, Vorsitzender des Bereichsvorstandes bei Siemens ICN. Siemens habe bisher bereits Aufträge über glasfaser-basierte Netze von insgesamt mehr als 40.000 Kilometer im chinesischen Markt gewonnen. Zudem erhielt Siemens erst vor kurzem zwei Bestellungen von China Telecom Chongqing und Sichuan Telecom Corporation über Breitbandnetze und optische Ausrüstung. (dpa) / (anw)