Spielehersteller SNK tritt endgültig ab

Für den traditionsreichen japanischen Spielehersteller SNK heißt es "Game Over".

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Der traditionsreiche japanische Spielehersteller SNK hat aufgegeben. Nachdem sich der Spezialist für 2D-Bitmap-Prügelspiele schon vorher aus dem europäischen und amerikanischen Markt verabschiedet hatte, heißt es jetzt endgültig "Game Over" für den Erfinder der Arcade-Konsole NeoGeo. Auf ihrer Website www.neogeo.co.jp sagen die Entwickler den Fans nochmal "Danke für 23 Jahre treuen Support".

Seit dem Juli 1978 hat das Haus immer wieder neue aufwendige 2D-Spiele im typischen Manga-Stil hervorgebracht. Zu den bekanntesten zählen die Beat-'em-Ups von Fatal Fury bis Samurai Shodown, aber auch Action-Highlights wie Metal Slug.

SNK hatte mit dem NeoGeo eine eigene 16-Bit-Automatenhardware, die mit backsteingroßen Modulen arbeitete und auch in einer Heimvariante verkauft wurde. Die Qualität von Hard- und Software war zwar auf hohem Niveau, doch der (ebenfalls hohe) Preis verhinderte eine größere Verbreitung, wie sie Sega und Nintendo mit ihren Maschinen erreichten. (cgl)