Sega setzt Restrukturierung fort
Der ehemalige Konsolenproduzent Sega will sich von weiteren Unternehmensteilen trennen.
Der ehemalige Konsolenproduzent Sega will sich von weiteren Unternehmensteilen trennen, berichtet der Branchendienst gamesmarkt. Wie Sega-COO Tetsu Kayama bekannt gab, hat die Tochter Sega.com Schutz vor ihren Gläubigern nach Chapter 11 des US-Konkursrechts beantragt. Aber auch in Europa sind Einsparungen geplant.
So soll die Dreamarena ab dem 1.3.2002 in die Sega-Europe-Website integriert werden. Bisher lag die Dreamarena im Sega-eigenen Netzwerk, in dem sich der DC-Besitzer anmelden musste, um online zu gehen. Dort können die Nutzer ihre eigenen Benutzerprofile verwalten und mit Gleichgesinnten chatten.
Nach Auskunft von Marc Küpper, Brand Manager für Sega bei BigBen Interactive, können alle DC-Besitzer mit der neuen Browsersoftware jeden Provider und nicht wie bisher nur Viag Interkomm nutzen. "Den so genannten DreamKey 3.0 können unsere Kunden kostenlos über Sega-Europe.com bestellen. Zudem bleiben die Online-Spiele-Server auch nach dem Abschalten der Dreamerena aktiv", sagte Küpper gegenüber heise online. (daa)