Stellenabbau bei Unaxis

Der Technologiekonzern Unaxis baut aufgrund der schwachen Nachfrage im IT-Markt weltweit bis Ende 2002 rund 600 von 8000 Stellen ab.

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Der Schweizer Technologiekonzern Unaxis baut aufgrund sinkender Nachfrage im IT-Markt weltweit bis Ende 2002 rund 600 von 8000 Stellen ab. Dies hat das Unternehmen am Dienstag in Zürich mitgeteilt. Wo es möglich ist, soll der Stellenabbau durch vorzeitige Pensionierungen und natürliche Fluktuation realisiert werden; bis zu 190 Entlassungen in der Schweiz und in Liechtenstein sind aber unvermeidlich.

Die Unaxis Holding AG ist im Mai 2000 aus dem Oerlikon-Bührle-Konglomerat hervorgegangen. Nach Veräußerung der Marriott-Hotels, der Schuhfabrikation Bally und des Waffenherstellers Contraves Defense sowie der Umbenennung in Unaxis konzentriert sich das Unternehmen seither auf den Informationstechnologiemarkt. Die Produktpalette reicht von TFT-Displays über Halbleiter bis hin zu magnetischen wie optischen Speichermedien. (sva)