US-Bürgerrechtler kritisieren Gesichtserkennung auf Flughäfen
Die US-Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union hat die Gesichtserkennungs-Systeme als unzulänglich und sogar gefährlich kritisiert.
Die US-Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) hat die geplante Einführung von Gesichtserkennungs-Systemen auf US-Flughäfen scharf kritisiert. Neben dem Flughafen von Oakland haben bisher auch die Flughäfen von Boston und Rhode Island angekündigt, Gesichtserkennungs-Systeme einsetzen zu wollen.
Die ACLU führt nun eine Untersuchung des US-Verteidigungsministeriums an, nach der gängige Gesichtserkennungs-Systeme selbst unter optimalen Bedingungen zu große Fehleranfälligkeit aufweisen würden. Die hohe Rate an falschen positiven sowie negativen Ergebnissen führe dazu, dass Unschuldige verdächtigt würden, während potenzielle Straftäter unbehelligt blieben. Solche Systeme erzeugten also ein falsches Gefühl von Sicherheit. Auch die US-Einwanderungsbehörde, die solche Systeme einsetzen wollte, um den Autoverkehr an der mexikanischen Grenze zu überprüfen, habe von diesen Plänen Abstand genommen. (wst)