Handy-Nutzer fühlen sich über Elektrosmog schlecht informiert
Personen, die ein Handy nutzen, tendieren eher dazu, Elektrosmog als Alltags- und Allerweltsrisiko zu akzeptieren.
Über das Strahlenrisiko beim Mobilfunk fühlen sich rund 75 Prozent der Bevölkerung schlecht informiert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die die Akademie für Technikfolgenabschätzung, Baden-Württemberg, unter 1500 ausgewählten Personen in Baden-Württemberg durchgeführt hat.
Lediglich ein Viertel der Befragten ist nach Angaben der Akademie demnach mit der Leistung von Medien und Wissenschaft bei diesem Thema zufrieden. Allerdings gehen die Befragten mit diesem Risiko sehr unterschiedlich um: Personen, die ein Handy nutzen, tendieren demnach dazu, das Risiko als Alltags- und Allerweltsrisiko zu akzeptieren.
Nur 19 Prozent der Befragten hielten das Risiko von Elektrosmog bei Handys und Mobilfunkmasten für nicht akzeptabel. Drei Prozent fühlten sich von der Mobilfunkstrahlung persönlich bedroht und würden im Fall eines Umzuges die Nähe zu einer Mobilfunkstation meiden. Die Untersuchung ist nach Angaben der Wissenschaftler auf das gesamte Bundesgebiet übertrabgar. (wst)