Deutsche qualifizieren sich fĂĽr Programmier-Weltmeisterschaft

Zwei deutsche Universitäts-Teams haben sich für die 26. studentischen Weltmeisterschaften der Programmierer im März 2002 in Honolulu qualifiziert.

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Von
  • Wolfgang Stieler

Zwei deutsche Universitäts-Teams haben sich für die 26. studentischen Weltmeisterschaften der Programmierer im März 2002 in Honolulu qualifiziert. Die Mannschaften "Olden-Bug" aus Oldenburg und "Ulm I" von der Universität Ulm sicherten sich die Teilnahme mit dem Sieg in der nordwesteuropäischen Ausscheidung am vergangenen Wochenende in Darmstadt. Insgesamt waren bei der Ausscheidung rund 150 Programmierer aus Deutschland, Skandinavien und den Benelux-Staaten angetreten.

Der eigentliche Wettbewerb dauert fünf Stunden. Während des Wettbewerbs steht jedem Team nur ein Rechner zur Verfügung. Die Teams arbeiten an Notebooks, die per Funk mit einem Rechner vernetzt sind, auf dem die Problemlösungen noch während des Wettkampfs online getestet und bewertet werden.

Die Mannschaften müssen sechs von neun Programmieraufgaben in ANSI-C, ISO-Pascal, ANSI-C++ oder Java lösen. Als Wettkampfaufgaben wurden in den letzten Jahren Probleme wie beispielsweise die Optimierung von Flugrouten oder die Kodierung und Dekodierung von Satellitendaten gefordert – die Aufgaben des diesjährigen Wettbewerbs wollen die Initiatoren noch bis Ende dieser Woche im Internet veröffentlichen.

Ob noch weitere Mannschaften aus Deutschland an der diesjährigen Endausscheidung teilnehmen, entscheidet sich vom 16. bis 18. November beim südwesteuropäischen Wettbewerb in Porto, bei der unter anderem auch Mannschaften aus München und Jena mit antreten. Insgesamt qualifizieren sich 60 Teams für die WM.

Die so genannte "Olympiade der Programmierer" wird seit 1977 vom Informatik-Fachverband Association for Computing Machinery (ACM) veranstaltet. Der Darmstädter Wettbewerb ist Teil des weltweiten, jährlich stattfindenden Programmierwettbewerbs mit 30 Regionalentscheidungen. (wst)