Veranstalter revidiert Ausstellerzahl für die Systems
Laut Messegesellschaft haben zahlreiche Unternehmen aufgrund der Marktentwicklung von einer Beteiligung an der Messe Systems abgesehen.
Der Veranstalter der Systems gab heute bekannt, die anhaltend gespannte Stimmung im IT-Markt habe dazu geführt, dass entgegen früherer Mitteilungen nun von weniger Ausstellern und Besuchern auszugehen sei. Die Messegesellschaft, die im Frühjahr einen Anmeldestand von über 3.300 Ausstellern verzeichnete, rechnet momentan nur noch mit rund 2.850 Ausstellern, nachdem zahlreiche Unternehmen von einer Beteiligung an der Messe abgesehen haben. Dies entspricht im Verhältnis zur Systems 2001 einem Rückgang der Ausstellerzahlen um 15 Prozent. Zurückzuführen sei dies auf Sparmaßnahmen sowie Einbußen in den Marketing-Budgets der Unternehmen.
Laut Aussage von Joachim Enßlin, Geschäftsführer der Messe München GmbH, ist "die Situation für uns bedauerlich, aber wir schneiden im Hinblick auf die Marktzahlen und gekürzten Marketing-Budgets vergleichsweise gut ab". Unter normalen Marktumständen hätte man das Rekord-Ergebnis des Vorjahres sogar übertreffen können, so die Einschätzung des Veranstalters. Schwer abzuschätzen sei auch, wieviele Besucher man zählen werde.
Alles in allem gibt sich die Messe München jedoch optimistisch und hofft, zu einer Trendwende beitragen zu können: Die Probleme seien konjunktureller Natur, der Bedarf nach neuen IT- und TK-Lösungen weiterhin gegeben; neue Produkte sollen die Nachfrage ankurbeln und positive Signale für den angeschlagenen Markt setzen. (sva)