21,5 Millionen Euro fĂĽr Nachwuchswissenschaftler
Die von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ausgezeichneten 29 ausländischen Nachwuchswissenschaftler arbeiten künftig drei Jahre in Deutschland.
Mit einer Gesamtsumme von 21,5 Millionen Euro zeichnet die Alexander-von-Humboldt-Stiftung 29 junge Nachwuchswissenschaftler in Berlin aus. Der Sofja-Kovalevskaja-Preis geht an Forscher aus dem Ausland, die künftig drei Jahre lang an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen arbeiten, teilte die Stiftung am Donnerstag in Berlin mit. Gestiftet wurde das Preisgeld vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ziel sei die Internationalisierung der deutschen Wissenschaft.
Das Spektrum der ausgezeichneten Forschungsgprojekte reicht von der Erforschung potenzieller Impfstoffe gegen Krebs, umweltfreundliche Lösungsmittel und dem Europarecht bis zur Konstruktion von Komponenten für Nanoelektronik-Schaltkreise. Neben Physikern, Chemikern und Biologen steht auch ein Philosoph auf der Preisträgerliste: Das Forschungsprojekt von Luc Bovens ist transdisziplinär angelegt und verwendet Methoden aus den Bereichen Modellierung, Simulation und künstliche Intelligenz, um Fragen der theoretischen und praktischen Philosophie zu klären. In der theoretischen Philosophie untersucht er, unter welchen Bedingungen es gerechtfertigt ist, Informationen von Quellen zu glauben, die nicht völlig zuverlässig sind. (wst)