debitel mit eigenen Verkaufsstellen bei Photo Porst
Das Telekommunikations-Unternehmen will in 45 Photo-Porst-Filialen mit eigenem Personal präsent sein.
Das Telekommunikations-Unternehmen debitel will in 45 Photo-Porst-Filialen eigene Verkaufsstellen einrichten. Das teilten die debitel AG und der EigentĂĽmer von Photo Porst, der Foto-Dienstleister PixelNet, am Mittwoch mit. AuĂźerdem wollen beide Unternehmen gemeinsam Produkte aus den Bereichen digitale Fotografie und Mobilfunk anbieten. Photo Porst hat in Deutschland 2000 Filialen. Davon werden 1800 von Franchise-Partnern betrieben.
Bisher hatten Photo-Porst-Mitarbeiter die debitel-Produkte in ihren Filialen vermarktet; künftig will der Service-Anbieter dort mit eigenem Personal und auf eigene Rechnung vertreten sein. Die daraus entstehenden Umsatzverluste für Photo Porst seien in der Jahresprognose für 2001 in Höhe von 222 Millionen Euro bereits enthalten, sagte Matthias Sawatzky, Vorstandschef bei PixelNet. Photo Porst macht etwa ein Viertel seines Umsatzes mit Telekom-Produkten.
"In den nächsten Jahren werden mit einem gesteigerten Tempo Mobilfunkgeräte und hochwertige digitale Kameras verschmelzen", sagte debitel-Vorstandschef Peter Wagner. Zum Beispiel könnten sich bereits heute Handy-Nutzer Familienfotos aus dem Internet auf ihr Mobiltelefon herunterladen.
PixelNet ist Sachsen Anhalts einziges börsennotiertes Unternehmen und hat seinen Sitz am Traditionsstandort der deutschen Filmindustrie in Wolfen. Im Februar übernahm PixelNet die wesentlich größere Photo Porst AG. Die netzunabhängige Telefongesellschaft debitel hat in Europa mehr als neun Millionen Kunden. (dpa) / (anw)